700 Jahre Stadt Nideggen: Dankmesse beendet Jubiläumsjahr

Von: ale
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Kerstin Kreitz dirigierte die Chöre aus Nideggen, Abenden und Berg bei der Dankmesse zum Abschluss der Nideggener Jubiläumsfeierlichkeiten. Foto: Lauscher

Nideggen. Mit einer feierlichen Dankmesse am ersten Weihnachtstag beendete die Stadt Nideggen ihr Jubiläumsjahr aus Anlass 700 Jahre Stadtrechte. Die Pfarrkirche Sankt Johann Baptist war bis auf den letzten Platz besetzt.

Drei Chöre aus Nideggen, Abenden und Berg hatten sich zusammengetan, sie bereicherten die Heilige Messe mit frohem Gesang. Dirigiert wurden sie wie auch das Streicherensemble von Kerstin Kreitz. Schon mit dem „Transeamus“, einem bekannten Lied aus Schlesien, fand die weihnachtliche Freude einen Ausdruck voller Inbrunst. Die „Christkindlmesse“ von Ignaz Reimann wurde aufgrund ihrer eingängigen Melodien und der gefühlvollen Vorträge für alle Zuhörer ein Genuss. „Eine Pauke muss sein an Weihnachten“, meinte Kerstin Kreitz, und tatsächlich rundete dieses kraftvolle Instrument die gekonnten Gesänge, mit den Streichern zu einem vollendeten freudig-feierlichen Klangerlebnis ab. Hinzu kamen Solisten mit wunderbaren Stimmen: Brigitte Zeller, Sopran, Norbert Hilber, Tenor, Ruth Kniprath, Alt, und Heribert Middendorf, Bass.

Uwe Waßmund vom Heimat- und Geschichtsverein las aus der Urkunde vor, die am 25. Dezember 1313 von Graf Gerhard, seiner Gattin Elisabeth und seinem Sohn Wilhelm unterschrieben worden war und in der Nideggen die Stadtrechte erhielt. Professor Dr. Philipp Müller, der die Heilige Messe zelebrierte, meinte, man dürfe mit Stolz und Dankbarkeit Rückblick halten. Von einem Geschenk wie vor 700 Jahren – die Befreiung von allen Steuern – könne man heute zwar nur träumen; doch forderte er die Gläubigen auf, „die Schönheit des Lebens im Alltäglichen zu finden“.

Die Fürbitten trugen Bürgermeisterin Margit Göckemeyer und ihre Mitarbeiterin Vanessa Reuter vor. Sie beteten unter anderem dafür, dass es helfende Hände für Hilfsbedürftige geben möge, und für ein friedvolles Miteinander.

Während die vielen Menschen zum Empfang der heiligen Kommunion durch die Kirche schritten, hörte man einen gekonnten Vortrag von Kerstin Kreitz, die eine Flötensonate von Georg Friedrich Händel spielte. Zum Abschluss durfte „Stille Nacht“ nicht fehlen, alle sangen mit. Es gab lang anhaltenden, begeisterten Applaus als Pastor Dr. Philipp Müller sich im Namen aller Besucher für die wunderschöne Messgestaltung bedankte.

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