Nideggen - 700-Jahr-Feier: Die Krönung des Jubiläumsreigens

700-Jahr-Feier: Die Krönung des Jubiläumsreigens

Von: Bruno Elberfeld
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Mitglieder der Nideggener Stadtverwaltung, Vertreter der auftretenden Musikgruppen und des RWE warben für das Konzert während des Herbstmarktes in der Herzogstadt. Foto: Bruno Elberfeld

Nideggen. Das Jahr der 700-Jahr-Feier neigt sich dem Ende zu, Gelegenheit für die Verantwortlichen und Engagierten, das mittelalterliche Städtchen Nideggen noch einmal von seiner besten Seite zu zeigen. Diese besten Seiten werden am kommenden Wochenende vom 27. bis zum 29. September auf dem Marktplatz aufgeschlagen, wo die Musikgruppen es freitags und samstags noch einmal „richtig krachen“ lassen wollen.

Gut trifft es sich, dass an diesem Wochenende, samstags und sonntags, der traditionelle Herbstmarkt in den Straßen der Altstadt Buden und Verkaufsstände aufschlagen wird.

Heiße Rhythmen

Schon am Freitagabend beginnt der musikalische Spaß. Um 19 Uhr wird Tom Kommer mit seinen „BumPacs“ heiße Rhythmen über den Markt jagen.

Die Trommler werden gegen 20 Uhr vom „Projektorchester Eifel“ abgelöst, das seinen Siegeszug durch Deutschland fortsetzt. Das Orchester ist wie auch die „BumPacs“ – und darauf ist Bürgermeisterin Margit Göckemeyer besonders stolz – eng mit Nideggen verbunden, proben die Musiker beider Gruppierungen doch regelmäßig in der Grundschule Nideggen.

Christoph Fahle, Leiter des Projektorchesters, hat anlässlich des Konzerts zur 700-Jahr-Feier ein „Nideggen-Lied“ komponiert, ein Geschenk an die Stadt und ihre Bevölkerung.

Erlös für Musikprojekte

Fahle nimmt die Hörer mit auf einen musikalischen Spaziergang durch die engen Gässchen, die viele Geschichtchen und Anekdoten aus Kriegs- und Friedenszeiten erzählen können. Das Konzert wird von den etwa 100 Musikern als Benefizkonzert gestaltet. Der Erlös ist für Musikprojekte in der Grundschule Nideggen vorgesehen.

Beatles-Songs

„A Hard Day‘s Night“, wer aus der älteren Generation hat diesen Song der Beatles nicht noch in den Ohren? So lautet aber auch der Name der Beatles Revival Band. Das Quartett wird am Samstagabend auf der Bühne um die 40 Stücke der wohl bekanntesten Musikgruppe der Welt präsentieren.

„Das geht ganz leicht“, ist Bandleader Kirchenbauer überzeugt, denn die Kompositionen der Beatles seien recht kurz. Eine Stunde vorher, um 19 Uhr, haben die Musiker der Musikschule Düren, die „FatCat Bigband“ unter Bandleader Rolf Kratzborn, das Sagen. Mit „Swing und Pop werden wir die Stimmung hochjubeln“, freute sich Kratzborn.

Nideggen ist hoch verschuldet und wird in Budgetangelegenheiten von einem Sparkommissar geleitet. Wo also kriegen die das Geld für ein so tolles Konzertwochenende her? Eine berechtigte Frage. RWE weiß, wie das geht. Walfried Heinen, „Kommunalbetreuer RWE Deutschland“, wollte keine Zahlen nennen.

Großzügige Unterstützung

Klar ist, dass ohne den Energieversorger am Wochenende vom 27. bis 29. September Nideggen keine Konzerte stattfinden würden. RWE sponsert die ganze Technik, Auf- und Abbau, alles das, was die Kommune nicht zahlen kann und darf.

„Wir fördern sehr gerne kulturelle Projekte, die von engagierten Menschen ins Leben gerufen werden“, teilte Heinen einen Aspekt des Engagements von RWE mit.

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