65 Musiker beim Oratorium „Maria“ vereint

Von: Karl-Heinz Hoffmann
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Hörgenuss vom Feinsten war am Samstagabend in der Vossenacker Klosterkirche zu hören, wo das Oratorium „Maria“ zu Gehör gebracht wurde. Foto: Hoffmann

Vossenack. Diejenigen, die am Samstagabend den Weg in die Kirche des Franziskaner Klosters gefunden hatten, kamen voll auf ihre Kosten. Musikgenuss vom Feinsten war dort mit dem Oratorium „Maria“ für Solisten, Chor und Orchester angesagt, bei dem alle 65 Mitwirkende eine Leistung auf hohem Niveau zu Gehör brachten.

Fast die selbe Zahl konnte Bruder Wolfgang Mauritz zu Beginn als Zuhörer begrüßen, wobei er auch gleich erklärte, was ein Oratorium denn eigentlich ist: Ein religiöses Musikwerk, das – wie ein Musical – mit verteilten Rollen gesungen wird, allerdings nur konzertant, also ohne szenische Umsetzung aufgeführt wird.

Und hiernach brachten die zwölf Solisten, das 15-köpfige Orchester und die 38 Chormitglieder unter Leitung von Dirk-Johannes Neumann auch sofort einen Klangkörper von beeindruckender Qualität zu Gehör, worin Elemente aus Klassik, Musical, Pop und zeitgenössischer Musik miteinander verbunden wurden. Klare Stimmen und hervorragende Musiker verzauberten die Zuhörer von Anfang an.

Dazwischen dann im Dialog mit den Solisten oben von der Orgelbühne aus Gott (Nicolai Grund), dessen beruhigende Stimme passend zum gesamten Rahmen war. Unter den zahlreichen Solisten auch Angela Stüttgen (Maria), Jörg Schleifer (Josef), Ron White (Gabriel) und Markus Gummersbach (Herodes, Pilatus).

Aus der Perspektive des Himmels

Zwei Stunden dauerte das Oratorium, dessen Texte der Hagener Autor und Gemeindereferent Markus Ehrhardt mit Blick auf die menschlichen Freude und Nöte im Leben Marias formulierte. Dabei wird die Geschichte aus der Perspektive des Himmels erzählt. Gott und der Engel Gabriel (Ron White) begleiteten dabei die Zuhörer durch die Höhe und Tiefen der Handlung. Das Oratorium wurde im Juni bereits in Köln und Hagen aufgeführt.

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