6000 Euro für den guten Zweck erkocht

Von: sj
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Brigitte Capune-Kitka, Helmut Iven und Uwe Willner (von links, es fehlt Dr. Stephan Kufferath) haben für einen guten Zweck gekocht. Die Spende nahmen Maria Güldenberg und Wolfgang Flücken von der Jülicher Tafel und Edith Becker (rechts) von der Dürener Tafel entgegen. Foto: Stephan Johnen

Kreis Düren. Vor vier Jahren hatten sich Brigitte Capune-Kitka, Dr. Stephan Kufferath, Helmut Iven und Uwe Willner in die Kochtöpfe gucken lassen. Zehn Mal standen die Promis am Herd, um für einen guten Zweck zu kochen, 2010 sollte das letzte Sponsorenkochen sein. „Wir haben es noch einmal versucht“, sagte Sparkassen-Vorstandschef Uwe Willner.

Die Köche hatten Zeit, Lust – und mit ihrer Aktionen auch viel Erfolg. 6000 Euro kamen als Spende zusammen. Über je 3000 Euro können sich die Jülicher und die Dürener tafel freuen. Maria Güldenburg und Wolfgang Flücken aus Jülich und Dürens Tafelchefin Edith Becker nahmen die Schecks freudestrahlend in Empfang und bedankten sich für den Einsatz des kulinarischen Quartetts.

Gekocht wurde Ende Oktober im Betriebsrestaurant der Sparkasse, 60 Kunden waren eingeladen. Als Gruß aus der Küche servierten die Köche ein Paprika-Apfel-Gurkensüppchen mit gebratener Garnele.

Anschließend durften sich die 60 Gäste über ein „Rote Bete Carpaccio“ mit Forellen-Ziegenkäse-Mousse, gebratenes Kabeljaufilet mit violetter Senfsoße, Liebstöckel, bunten Kartoffeln und schwarzen Oliven, ein Ananas-Basilikum-Champagner-Sorbet, Rinderfilet an Cranberry Soße mit Wirsingköpfli und Kräutersaitlingen sowie eine Apfeltarte mit Zimt-Eis zum Nachtisch freuen. Brigitte Capune-Kitka und Helmut Iven bedankten sich bei den „Profis“ aus der Küche, die das Team unterstützt haben.

Der Entschluss, den Erlös des Abends den beiden Tafel zu spenden, sei schnell gefasst worden. „Es gibt viele bedürftige Menschen in unserer Region, denen die Tafeln helfen“, sagte Uwe Willner. Die Jülicher Tafel hat etwa 1600, die Dürener Tafel 2300 Kunden. Im Gespräch mit den Tafel-Vertretern erhielten die „Köche“ viele Einblicke in die Arbeit.

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