Abenden - 60 Kinder bei der Stadtranderholung des Caritas-Verbandes

60 Kinder bei der Stadtranderholung des Caritas-Verbandes

Von: bel
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Alle 60 Kinder versammelten sich mit ihren Betreuern und Vertretern der Caritas Düren-Jülich vor der Festhalle Abenden. Die Kinder-Stadtranderholung hat ihnen jede Menge Spaß gemacht. Foto: bel

Abenden. Beim traditionellen Gruppenfoto am Ende der Caritas-Kinderstadtranderholung in Abenden legte der Regen eine Pause ein. Zumal der Himmel sehr oft in den drei Wochen seine Schleusen geöffnet hatte. Ein Glück, dass es da warme und trockene Plätze in der Freizeithalle gab.

 In diesem Jahr nahmen 60 Kinder an der Kinderstadtranderholung des Caritasverbandes Düren-Jülich teil. Betreut wurden sie von 15 Ehrenamtlern, unter ihnen – ein Novum – zwei Praktikantinnen, eine aus dem Irak, die andere aus dem Iran.

Der Geschäftsführer der Caritas Düren-Jülich, Dirk Hucko, bedankte sich auch im Namen von Thomas Müller, dem Vorsitzenden des Verbandes, bei den Betreuern, bei Barbara Vostell, die schon seit Jahren bei der Stadtranderholung aktiv ist und ein Teil ihrer Ferien – Vostell ist Lehrerin – dort verbringt. Weiterer Dank galt dem Technikteam Elmar und Andreas Jendrzey sowie den zahlreichen Sponsoren, die eine solche dreiwöchige Maßnahme erst ermöglicht haben.

Eröffnet wurde die abwechslungsreiche Show auf der Bühne mit Musik und Tanz. Eine Trommelgruppe begleitete viele Songs, Bewegung auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“ war Trumpf. Das Lied von dem Piraten auf hoher See, „der nicht rudern, segeln und keine Fische fangen kann“ brachte Arme und Beine der Kinder in Wallung. „Beim „Fluch der Karibik“ ging es noch spannender zu, die Musik wurde von dunklem Trommelwirbel dominiert.

Mittelpunkt der Darbietungen war das Theaterstück „Felicitas´ Träume in der Fledermaushöhle“. Felicitas, eine junge Fledermaus, hatte die Kinder während der Ferienspiele begleitet. Barbara Vostell, als Mitarbeiterin des Sandmännchens zuständig für den Schlaf der Tiere, ließ die heimgekehrte Felicitas träumen.

In Gruppen erweckten die kleinen Schauspieler diese Träume zum Leben. „Leben und leben lassen“ lautete ein Traum der kleinen Fledermaus. In Rollenspielen stellten Kinder Möglichkeiten dar, wie man Außenseiter in die Gruppe hereinholt. Unterstützt wurden die Aussagen von Liedern und einem ausdrucksstarken „Gebärdentanz“, den alle verstehen konnten. „Es gibt keine Gruppen“, meinte ein Darsteller, „wir sind alle Menschen.“ In den drei Wochen, so träumte Felicitas, hatten die Kinder aktiv gelernt, was Toleranz bedeutet. Felicitas, die kleine Fledermaus, erzählte Freunden von ihren Erlebnissen in Abenden, von den Wanderungen, den Spielen, den Gesprächen, von den neuen Freunden, den freundlichen Bewohnern des Dorfes, eine spannende Geschichte.

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