Lendersdorf - 550 Werke zeugen von der Kunst in der Akademie

550 Werke zeugen von der Kunst in der Akademie

Von: luk
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Akademieleiter Helmut Holz (rechts) suchte auch beim Rundgang das Gespräch mit seinen Künstlern und erklärte Besuchern das Konzept. Foto: Weinberger

Lendersdorf. Die Akademie für bildende Kunst in NRW gibt es nun seit 18 Jahren in Düren. Seit Juni hat sie einen neuen Standort im Gewerbepark Lendersdorf. „Wir haben hier ein Riesenterrain und tolle Möglichkeiten”, freute sich der Leiter der Akademie, Helmut Holt. Und diese Möglichkeiten offenbarten Mitarbeiter und Studenten den zahlreich erscheinenden Besuchern beim sogenannten Akademie-Rundgang.

„Wir wollen den Besuchern alles zeigen, vor allem natürlich unsere Arbeit”, berichtete Holt. Und so hatte er vor Öffnung der Tore extra die Exponate zählen lassen: „Es gibt hier 505 Kunstwerke zu sehen”, erzählte er stolz. Eine stattliche Anzahl. Größtenteils handelte es sich dabei, um die Werke der Studenten. Manches war noch nicht fertig, aber genau das ist es, was - laut Holt - die Akademie ausmacht.

„Wir besprechen mit unseren Studenten die Bilder immer, diskutieren. Es ist wichtig zu sehen, wie ein Bild entsteht und das macht auch den Reiz für die Besucher aus”, weiß Helmut Holt. Ob gezeichnete oder gemalte Bilder, ob fotorealistisch oder abstrakt, oder auch Bildhauereien, der Besucher konnte alles bewundern.

Das Angebot der Akademie richtet sich an alle Kunstinteressierten. „Theoretisch kann man hier auch ohne Vorkenntnisse anfangen”, berichtete Holt. Die Praxis werde stets mit Theorie unterfüttert, nach acht Semestern ist ein Abschluss möglich und Bewerber an Hochschulen beispielsweise für Architektur werden bei der Mappenvorbereitung unterstützt.

Weitere Projekte in Planung

„Wir vermitteln Grundtechniken, zeigen Studenten ihre Stärken und Schwächen auf und geben als Dozenten unsere Erfahrungen weiter”, erklärte Holt das Konzept.

Ein weiteres Angebot der Akademie ist die Neue Kunstschule. Dort können Kinder beim Malen und Basteln den Schulstress ausgleichen. Projekte mit anderen Künstlern sind bereits in der Planung.

Und Helmut Holt hofft, dass auch der diesjährige Rundgang wieder ein Erfolg war. „Mit der Besucherzahl sind wir mehr als nur zufrieden. In den vergangenen Jahren haben sich auch immer einige Besucher danach bei uns blicken lassen.”
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