Niederau - 50 Jahre im Orden: Schwestern feiern Jubiläum

50 Jahre im Orden: Schwestern feiern Jubiläum

Von: Christoph Hahn
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Mutter Philomena (Mitte) steht
Mutter Philomena (Mitte) steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite: Schwester Dorothea (rechts), die heutige Generaloberin der Cellitinnen zur heiligen Gertrud, und ihre Mitschwester Christina feiern am Sonntag im Niederauer Marienkloster das Goldene Ordensjubiläum. Foto: Hahn

Niederau. Sie können sich im annähernd selben Platt miteinander verständigen - denn die Ordensschwestern Dorothea und Christina wurden nur wenige Kilometer voneinander entfernt geboren: die eine in Blatzheim, die andere in Buir.

Doch die beiden Ordensfrauen verbindet nicht nur die Liebe zur Heimat und dem, was sie ausdrückt. Es ist noch viel mehr: Sie gehören beiden den Cellitinnen zur Heiligen Gertrud an, einer Gemeinschaft von noch zehn Schwestern, die heute alle im Marienkloster von Niederau leben. An diesem Ort feiern sie dann auch am Sonntag, 9. September, mit einer Messe um 15 Uhr und anschließendem Beisammensein die Treue zu ihrer Gemeinschaft und das Versprechen, das sie an sie bindet.

Gelasssenheit

Wenige Tage vor dem großen Fest üben sich die beiden Jubilarinnen in Gelassenheit - und zeitweise auch darin, wie sie ihren Schmuck am aufstecken, den sie beim Hochamt am Sonntag über ihrer Haube tragen werden.

Dabei ihren Vorbereitungen hilft ihnen eine Mitschwester, die geraume Zeit vor ihnen bei den Cellitinnen eingetreten ist: Mutter Philomena, eine gebürtige Kelzerin, gehört dem Orden schon mehr als sechs Jahrzehnte an. Philomena ist Schwester Dorotheas Vorgängerin im Amt der Generaloberin. Die neue Generaloberin Schwester Dorothea, mit bürgerlichem Namen heißt sie Gudrun Schmitz, war vor ihrer Wahl im Jahr 2006 Hausoberin im Dürener Ritastift, aus dem sich die Cellitinnen dann 2007 zurückgezogen haben. In den Jahren davor hat sie als Stationsschwester im Lendersdorfer Krankenhaus und im Borschemicher Kinderheim der Kongregation gearbeitet.

Mitschwester Christina (Katharina Heuterges) war im Bereich der Pflege tätig,vor allem in Lendersdorf, Niederau und Nideggen. Sie trägt viel zur Gemeinschaft bei: Durch die Arbeit im Refektorium, wo sie und ihre Mitschwestern die Mahlzeiten zu sich nehmen, und beim fertigen des Blumenschmucks für die Hauskapelle - genau wie Schwester Dorothea als Generaloberin.
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