Düren - 50. Geburtstag des Dürener Rathauses lockt 4000 Besucher an

50. Geburtstag des Dürener Rathauses lockt 4000 Besucher an

Von: Fred Schröder
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Das erste Stück der Geburtstagstorte ging an Genevieve Adam, Vizebürgermeisterin der Partnerstadt Valenciennes. Rolf Seel (MdL), Miss Annakirmes und Heidi Kenneweg, Tochter des damaligen Stadtbaudirektors (v.l.), wurden auch von Bürgermeister Paul Larue bedacht. Foto: Schröder

Düren. „Das Rathaus gehört den Bürgern”. Dieser Satz von Bürgermeister Paul Larue zur Eröffnung des „Tags der offenen Tür” aus Anlass der Einweihung des Verwaltungsgebäudes am Kaiserplatz vor 50 Jahren blieb keine leere Phrase.

Gleich zu Hunderten strömten die Dürener und auch Gäste von auswärts schon am frühen Vormittag in das Foyer, wo der Bürgermeister mit dem Anschnitt einer Geburtstagstorte aus Marzipan in Form des Gebäudes symbolisch den Startschuss gab für ein Fest, dass für Jahrzehnte wohl einmalig bleiben wird.

„Nicht die Steine dieses Hauses sind das Wichtigste; es sind die Menschen, die hier ein und aus gehen und die hier arbeiten”, unterstrich Larue in einer kurzen Ansprache.

Das Ende der 50er Jahre erbaute Rathaus sei „der Schlussstein des Wiederaufbaues einer geschundenen Stadt” und werde vielfach als krönender Abschluss des „Wunders von Düren” bezeichnet. Was sich dahinter versteckt und wie es heute im Rathaus zugeht, blieb den Besuchern nicht verborgen.

So alt wie das Rathaus ist auch die Freundschaft mit der französischen Partnerstadt Valenciennes. Deshalb begrüßte der Bürgermeister in perfektem Französisch Genevieve Adam vom Partnerschaftskomitee.

Und aus dem Badischen war eine Zeitzeugin angereist. Heidi Kenneweg, Tochter des damaligen Stadtbaudirektors, erinnerte sich in vielen Gesprächen an ihre Dürener Zeit. Eingefunden im Rathaus hatten sich neben zahlreichen Bürgern auch viele Ex-Mitarbeiter der Verwaltung, angeführt vom langjährigen Stadt- und Oberstadtdirektor Dr. Hubert Lentz.

Auf der Bühne im Foyer präsentierte sich das kulturelle und gesellschaftliche Leben in seiner ganzen Vielfalt. Von Big-Band über Kammerchor bis zu interkultureller Musik, von Gedichten und Liedern in Mundart bis zu Berichten der Zeitzeugen Schlager der 50er Jahre: Ein Programm, das für jeden etwas bot.

Gleichzeitig waren die Türen der Büros weit geöffnet. Die Verwaltungsmitarbeiter und auch die Ratsfraktionen ließen sich über die Schulter blicken.

Und zum Schluss das Gipfeltreffen. „Paul trifft Paul”. Comedian Paul Panzer alias Dieter Tappert hatte ein Heimspiel. Der aus Nörvenich stammende Comedy-Preisträger verdiente sich seine ersten Sporen in Düren als Radiomoderator.

Die vielen Zuschauer erlebten einen gut aufgelegten Bürgermeister, der dem Comedien Paroli bot. Der Eintrag in das Goldene Buch der Stadt war nur noch Formsache. Dann stürmten die Autogrammjäger.

Am Ende des Tages waren es rund 4000 Besucher, die angetan waren vom Eifer der Rathausmitarbeiter, die mit viel Liebe zum Detail das Jubiläum vorbereiter hatten, dem Motto der Stadt entsprechend: lebendig, offen, mittendrin.
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