Hürtgen - 450 Zuschauer sehen packendes Spitzenduell

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450 Zuschauer sehen packendes Spitzenduell

Von: say
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Da durften sie noch mitspielen: Dominik Ohrem (links Nörvench/Hochkirchen) und Mike Robertz (Vossenack/Hürtgen) wurden später noch vom Platz gestellt. Foto: Sebastian Adriany

Hürtgen. Die SG Vossenack/Hürtgen hat das Topspiel der Woche in der Dürener Fußball-Kreisliga B, Gruppe 3 gewonnen. Zu Hause gewann die SG gegen die SG Nörvenich/Hochkirchen dank eines Kopfballtors von Marvin Wirtz kurz vor Schluss mit 2:1 (88.).

„Ein größeres Auf und Ab kann man in so einem Spiel kaum erleben. Ich bin glücklich, dass die harte Arbeit, die wir die ganze Saison reingesteckt haben, von Erfolg gekrönt wurde“, freute sich Nils Degenhardt, Trainer von Vossenack/Hürtgen, über den Sieg und den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. In einer umkämpften Partie, die nie unfair war trotz neun gelber Karten und drei Platzverweisen, dauerte es eine halbe Stunde, bis die rund 450 Zuschauer den ersten Treffer sahen. Die Heimelf, die in der ersten Hälfte mehr vom Spiel hatte, ging durch den Volleyschuss von Kay Clasen (30.) in Führung. „Wir haben die erste Hälfte komplett verschlafen, unsere langen Bälle haben überhaupt nicht gefruchtet“, war Karl-Peter Kiesant, Trainer der SG Nörvenich/Hochkirchen, mit den ersten 45 Minuten nicht zufrieden.

Drei Minuten in Hälfte zwei gespielt und schon veränderte sich die Stimmungslage. Gästestürmer Patrick Marko wurde auf dem Weg zum Tor elfmeterwürdig gefoult. Den Strafstoß verwandelte Holger Ohrem zum 1:1 (48.). Ein Bruch entstand im Spiel der Hausherren. Dies verbesserte sich durch die darauf folgenden Platzverweise nicht. Zuerst mussten Vossenacks Kurth und Nörvenichs Dominik Ohrem gleichzeitig mit Gelb/Rot vom Platz. Beide schon mit Gelb verwarnt, kabbelten sich nach einem Foul und legten eine kleine Ringereinlage auf den Platz (77.). Sechs Minuten später folgte ihnen Vossenacks Spielmacher Mike Robertz mit glatt Rot wegen Meckerei (84.) gegen den Schiedsrichter. Und als alle dachten, dass wenn überhaupt noch ein Tor in Überzahl für die Gäste fallen würde, schlugen die Hausherren durch Wirtz eiskalt zu. „Wir haben uns nicht clever angestellt und das 1:1 nicht über die Zeit gerettet“, haderte Kiesant. Vossenack/Hürtgen belegt nun Platz zwei und hat noch die Möglichkeit aufzusteigen, wenn am letzten Spieltag ein Sieg in Pingsheim gelingt und entweder Schmidt den Klassenerhalt in der Bezirksliga schafft – oder Winden gegen Kreuzau verliert, dann hieße der Meister Vossenack/Hürtgen.

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