42. Fliegerherbstfest des Taktischen Luftwaffengeschwaders

Von: gkli
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Die Band “For Example” bestritt den größten Teil des Abends mit ihrer fetziger Musik und Sängerin Moni als Frontfrau. Foto: gkli

Nörvenich. Dass man auch in Springerstiefeln und Pilotenoverall elegant tanzen kann, das bewies am Freitagabend Oberstleutnant Stefan Kleinheyer, Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 31 „Boelcke”. Mit seiner Frau Inga eröffnete er das 42. Fliegerherbstfest in einem Hangar des Fliegerhorstes.

Nachdem das Paar zur fetzigen Musik der Band „For Example” die ersten Runden auf glattem Parkett alleine gedreht und somit die Veranstaltung eröffnet hatte, schlossen sich viele der 2500 Gäste an und bevölkerten in Scharen die Fläche vor der großen Bühne.

Ebenfalls zur Eröffnung des Fliegerherbstes gehörte eine Live-Schaltung per Skype nach Estland. Im Baltikum sind aktuell fünf Eurofighter stationiert, ebenso leben und arbeiten dort momentan 100 Angehörige des Taktischen Luftwaffengeschwaders.

Zeitgleich zum Fliegerherbstfest in Nörvenich fand im Baltikum das Kommandofest statt. Über eine große Leinwand tauschten die Kameraden Grüße aus. Kontingentführer in Estland ist derzeit Oberstleutnant Kai Ohlemacher.

Als Höhepunkt des Abends in Nörvenich heizte die Kölsch-Rock-Band Kasalla zu vorgerückter Stunde den Besuchern noch einmal so richtig ein. Oberstabsfeldwebel Thomas Hohlbein, Pressesprecher im Fliegerhorst, sagte dazu: „Der Wunsch, einmal Kasalla zu präsentieren, kam aus den Reihen der Soldaten. Gerne kommen wir natürlich solchen Wünschen nach.”

Hohlbein wusste noch einige Fakten zu nennen. Die 2500 Eintrittskarten, die es zu kaufen gab, waren am 7. September innerhalb von drei Stunden weg. Das Besondere: Die Karteninhaber können an Haltestellen im ganzen Kreis Düren einem Shuttlebus zusteigen, der sie um drei Uhr in der Nacht auch wieder zurück fährt. Dieser Service ist im Eintrittsgeld von zehn Euro enthalten. 200 Helfer waren am Freitagabend im Einsatz. 1200 Mitarbeiter zählt der Fliegerhorst aktuell.

Ziel der Veranstaltung sei es vor allem, ein Dankeschön für die Unterstützung der Nachbarschaft zu signalisieren, erklärte Stefan Kleinheyer. Hohlbein: „Der Fliegerhorst ist in Nörvenich verwurzelt und wir möchten ein Teil der Region sein, nicht mit abgeschottener, sondern mit offener Tür.”

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