40-Jähriger bedroht Mutter seiner 15-jährigen Freundin

Von: -hp.
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Kreuzau/Düren. Die Beziehung eines ungleichen Paares hatte am Dienstag in Düren ein gerichtliches Nachspiel.

Vor dem Amtsgericht hatte sich ein 40-Jähriger zu verantworten, weil er die Mutter seiner 15-jährigen Freundin aus Kreuzau massiv bedroht hatte.

Im April vergangenen Jahres hatte die 37-jährige Hausfrau, übrigens die Ex-Schwägerin des Angeklagten, unmissverständlich darauf gedrängt, dass die Beziehung zwischen dem Mann und dem jungen Mädchen beendet werde.

Vor Gericht wurde dann auch klar, wie eng das Verhältnis damals war: Die Heranwachsende gebar im Oktober einen Sohn. Die Vaterschaft des Angeklagten, der auch allein erziehender Vater seiner 14-jährigen Tochter aus einer gescheiterten Ehe ist, gilt als unstrittig.

Als die Mutter der jungen Geliebten auf Beendigung des Verhältnisses drängte, war es, wie der Angeklagte einräumte, zum Streit gekommen.

Dabei drohte der Angeklagte, der Ex-Schwägerin und ihren Kindern „den Hals durchzuschneiden”. Die 37-Jährige fühlte sich so sehr bedroht, dass sie sogar Zuflucht in einem Hotel suchte.

Von Richter Hans-Georg Wingen gab es dafür, dass er Angst und Schrecken verbreitet hatte, jetzt die Quittung für den Angeklagten: 50 Tagessätze á 20 Euro, wie es der Staatsanwalt gefordert hatte. Damit dürfte der Hartz-IV-Empfänger noch relativ glimpflich davongekommen sein.

Der Verteidiger hatte auf einen Tagessatz von fünf Euro plädiert.
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