40 bis 60 Jahre alte Pappeln werden gefällt

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Düren. Im Stadtgebiet stehen drei größere Baumfällaktionen an. Die Grünflächenunterhaltung des Dürener Service Betriebes (DSB) kündigt für die nächsten Tage die Fällung von 40 bis 60 Jahre alten Pappeln an, die im Stammfuß und oberen Stammbereichen laut Gutachtern so starke Fäulnisbildungen aufweisen, dass eine erhöhte Bruchgefahr besteht.

Da sich die Bäume hauptsächlich an Straßenrändern mit Radwegen und Bürgersteigen befinden, existiert eine Unfallgefahr, die nur durch Fällen abgewendet werden kann.

Als Ausgleichspflanzung werden standortgerechte Laubbäume gewählt, deren Anlage in das DSB-Konzept einer zunehmenden Baumpflanzung eingebunden ist. Diese gilt nicht nur für das Straßenbegleitgrün, sondern betrifft auch Aufforstungen und die Anlage von Grünzügen, die als Verbindung zwischen den einzelnen Wohngebieten mittlerweile ein sogenanntes Biotopverbundsystem darstellen.

Für den Bereich der Ruraue Lendersdorf in Höhe der Firma Queck kündigt die Stadtentwässerung kurzfristig Baumfällungen und Mulcharbeiten. Es handelt sich dabei um notwendige Vorarbeiten zum Bau einer unterirdischen Regenwasserbehandlungsanlage mit Ablaufleitung in die Rur.

Für diese Maßnahme, die sich im Landschaftsschutzgebiet befindet, wurde im Genehmigungsverfahren sowohl ein landschaftspflegerischer Begleitplan erstellt, der Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen festsetzt, sowie die Zustimmung der Unteren Landschaftsbehörde der Kreisverwaltung Düren eingeholt. Unter anderem müssen fünf Pappeln gefällt werden.

Auch im Bereich des Industriegebietes Nickepütz in Gürzenich werden kurzfristig Rodungs- und Mulcharbeiten durchgeführt. Auch dort dienen die Maßnahmen zur Vorbereitung für die Herstellung einer Regenwasserbehandlungsanlage. In diesem Bereich müssen Sträucher entfernt werden. Ersatzpflanzmaßnahmen erfolgen nach Fertigstellung der Baumaßnahme an gleicher Stelle.

Die Arbeiten sollen bis Ende Februar abgeschlossen sein. Damit wird gewährleistet, dass sie außerhalb der Brutzeiten erfolgen.
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