Düren - 39176 Runden und 26 Spendenschecks beim Peter-und-Paul-Lauf

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39176 Runden und 26 Spendenschecks beim Peter-und-Paul-Lauf

Von: Kevin Teichmann
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Und los ging es: Peter Borsdorff und Paul Larue, umringt von vielen Startern, zu denen auch die beiden Mädchen gehörten. Foto: Kevin Teichmann

Düren. 39176 – eine mehr als beachtliche Rundenzahl wurde am gestrigen Abend beim Peter-und-Paul-Lauf, der 17. Auflage dieses Events, erreicht. „Wir wollen keine Rekordbrecher sein“, erklärte Bürgermeister Paul Larue zwar noch vor Beginn des Laufes, der mittlerweile „fester Bestandteil des Dürener Kalenders“ ist.

Dann musste er sich aber doch staunend eingestehen: „So viele Menschen waren zum Start um 17 Uhr noch nie dabei!“ Und insgesamt machten sich mehr als 1500 Menschen auf den Weg.

Nach 20 Minuten hatte Rundenzählerin Sibille Dienstknecht bereits 5000 Mal „geklickt“ – nach 45 Minuten sogar bereits stolze 10000 Mal. „Für mich ist wichtig, am Ende 26 Spendenschecks – damit insgesamt 15000 Euro – übergeben zu können“, wollte sich auch Peter Borsdorff, Initiator der „Running-for-Kids-Aktion“, nicht an Rekordzahlen aufhalten. Borsdorff begeisterte vielmehr, dass „auch nach 16 Jahren noch so ein Zulauf“ herrschte. Viele Menschen planen offensichtlich über einen längeren Zeitraum bereits die Teilnahme am nächsten Spendenlauf – für Borsdorff Grund genug, „in Gedanken bereits beim 18. Peter-und-Paul-Lauf“ zu sein.

„Es war sinnvoll, immer den Freitag vor unserem gemeinsamen Peter-und-Paul-Namenstag als fixen Termin zu nehmen, das hat sich bewährt“, empfand Larue die seit Jahren funktionierende Planung als besonders wertvoll für das Unterfangen und freute sich über die rege Beteiligung: „Es gibt eine hohe Frequenz von Hilfegesuchen, es ist toll, dass automatisch auch ein Hilfezuwachs zu verzeichnen ist.“

Besonders freute sich Borsdorff über die Teilnahme einiger Kinder, denen er im Zuge seiner Spendenläufe helfen konnte: „Ich bin immer für sie unterwegs und empfinde sie als ‚meine‘ Kinder. Sie waren teilweise in unfassbar schwierigen Lebenssituationen und sind jetzt hier. Das ist unendlich schön! Sie sind hier, um etwas zurückzugeben und anderen Kindern, denen es schlecht geht, zu helfen. Natürlich können nicht alle von ihnen laufen, aber sie absolvieren die Runden dann eben im Rollstuhl und mit Hilfe.“

Auch Paul Larue konnte kaum in Worte fassen, was er sah: „Blinde werden an die Hand genommen, Menschen mit Handicap überwinden ihre Grenzen, um zu helfen. Man bewegt sich nicht nur zu Fuß, Runden zählen auch mit dem Rollator, dem Rollstuhl oder ähnlichen Hilfsmitteln – das ist wirklich sehr anrührend.“

Eine Tombola, deren Erlös in die „Spendensau“ floss, rund 800 Brötchen, die von Gönnern gestiftet und von freiwilligen Helfern geschmiert wurden, und lautstarke Musik, die die Zuschauer und Teilzeit-Läufer begeisterte, rundeten einen gelungenen Freitagabend ab.

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