39. Dürener Weihnachtsmarkt startet am 22. November

Von: sj
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Das Dürener Rathaus wird sani
Das Dürener Rathaus wird saniert, doch der Weihnachtsmarkt findet - wenn auch etwas verkleinert - weiterhin auf dem Kaiserplatz statt. Auch im kommenden Jahr wird der Markt nicht umziehen. Foto: Johnen

Düren. Der Tannenbaum ist bereits geschmückt - und auch der Sternenhimmel aus Glühbirnen ist in einer kleineren Version schon einsatzbereit: Trotz Sanierung des Dürener Rathauses wird der 39. Dürener Weihnachtsmarkt auf dem Kaiserplatz stattfinden.

Wenn auch in seiner Ausdehnung etwas eingeschränkter als in den vergangenen Jahren. Von Donnerstag, 22. November, bis Samstag, 22. Dezember, ist der Markt täglich von 11 bis 20.30 Uhr geöffnet. An Totensonntag bleiben die Buden der kleinen Stadt auf dem Rathausvorplatz geschlossen.

„Wir leben in eingeschränkten Verhältnissen”, sagte Dürens Bürgermeister Paul Larue mit Blick auf die Sanierung des Rathauses. Aus Sicht Larues habe es aber „keine brauchbare Alternative” als Standort für den Weihnachtsmarkt gegeben. Auf die im Vorfeld laut gewordene Kritik, der Weihnachtsmarkt habe an Attraktivität verloren, ging Larue ebenfalls ein.

Sofern sich im Dürener Handel Sponsoren dafür finden, soll ein externer Gutachter die Situation in der Rurstadt genau unter die Lupe nehmen und herausfinden, inwieweit der Dürener Weihnachtsmarkt verbessert werden kann. Bis zum Ende des Jahres werde auf jeden Fall das Gespräch mit Manfred Piana vom Einzelhandels- und Dienstleistungsverband Aachen-Düren-Köln gesucht, um Tipps und Anregungen zu erhalten. „Mit der Sanierung des Rathauses haben wir Planungszeit gewonnen”, ist Reinhard Helbig vom Steuerausschuss der Stadt überzeugt. Ein „Schnellschuss” könne wohl kaum dazu beitragen, die Attraktivität des Marktes zu erhöhen.

„Es gibt keine Rückläufigkeit. Der Markt ist attraktiv und ich verstehe nicht, was diese Schlechtrederei soll”, fand Schausteller Gerd-Jürgen Giebel klare Worte. „Natürlich muss man auch etwas tun und etwas Neues bieten”, sagte Giebel, doch das sei auch im Sinne der Schausteller. „Wir sind jedenfalls froh, wieder auf dem gewohnten Platz sein zu können und werden das Beste aus der Situation machen.”

An 27 Ständen werden Anbieter ihre Waren feilbieten. Im vergangenen Jahr waren es mehr als 30 Stände. Neben Glühwein und kulinarischen Angeboten soll es auch Stände mit Kunsthandwerk, Wohnaccessoires, Schmuck und Duftwässern geben. In einer Hütte präsentieren sich karitative Einrichtungen und soziale Vereine. Der Sternenhimmel hat Richtung Wilhelmstraße etwas Leuchtkraft verloren, weil zwei Masten nicht gesetzt werden konnten und der Adventskalender fällt baustellenbedingt aus.

Lebende Krippe

Auf das Rahmenprogramm müssen die Besucher allerdings nicht verzichten. So kommt im Dezember beispielsweise immer ab 17 Uhr der Weihnachtsmann zu Besuch und der Mandolinenclub TC Wandervogel Merken erzählt am Samstag, 15. Dezember, um 17.30 Uhr und am Sonntag, 16. Dezember, um 15 und 17 Uhr mit der „Lebenden Krippe” die Weihnachtsgeschichte auf dem Marktplatz. Das traditionelle Konzert des Mandolinenclubs findet am Sonntag, 9. Dezember, ab 15.30 Uhr im Haus der Stadt statt. Auch das Blasorchester Birkesdorf und weitere Gruppen treten auf dem Markt auf. Ralf Dreßen lädt sonntags zur Mini-Club-Weihnachtsparty ein und samstags ist eine Puppenbühne zu Gast. Das gesamte Rahmenprogramm des Weihnachtsmarktes liegt im Bürgerbüro aus.
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