Nörvenich - 350.000 Euro für Abriss der Hauptschule eingestellt

350.000 Euro für Abriss der Hauptschule eingestellt

Von: de
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Nörvenich. Vermutlich muss das Gebäude der früheren Nörvenicher Hauptschule abgerissen werden. Das dürfte etwa 300.000 bis 350.000 Euro kosten. Allein schon deshalb muss die Gemeinde einen Nachtragshaushalt aufstellen.

Den Entwurf dafür brachte Bürgermeister Hans Jürgen Schüller in der Ratssitzung am Donnerstagabend ein. Ob es tatsächlich zum Abriss des Schulgebäudes kommt, hängt davon, wie sich der mögliche Investor entscheidet. Ein Umbau etwa für Wohnzwecke scheint kaum möglich. Auch ist nicht klar, ob die Gemeinde die Abrisskosten selbst tragen muss oder sie bei einem Verkauf des Grundstücks in Rechnung stellen kann. Schüller: „Die Einstellung von 350 000 in den Nachtragsetat garantiert uns Flexibilität in dieser Frage.“

Den hohen Betrag kann die Gemeinde teilweise ausgleichen, in dem sie auf einige kleinere Investitionen verzichtet. Im Nachtragshaushalt werden auch die höheren Personalkosten nach der Tarifeinigung im Öffentlichen Dienst berücksichtigt. 52 000 Euro macht das aus. Unter dem Strich gefährden die voraussichtlichen Mehrausgaben nicht die Einhaltung der Vorgaben, die der Gemeinde Nörvenich im Zusammenhang mit dem Beitritt zum Stärkungspakt gemacht wurden. Nach wie vor ist davon auszugehen, dass im Jahr 2018 der Haushaltsausgleich erreicht werden kann.

Ums liebe Geld ging es auch bei einem anderen Thema: Die CDU-Fraktion beantragte die kurzfristige Einberufung des Bauausschusses, um die Auswirkungen der Beschränkungen im Zusammenhang mit dem Drehfunkfeuer am Fliegerhorst zu erörtern. Es ist fraglich, ob die Gemeinde wegen der Vorschriften die Voraussetzungen für einen Windpark schaffen kann. Die Planungen dafür sind mit erheblichen Kosten verbunden. Man kam überein, für den 29. April eine Sitzung des Bauausschusses zu terminieren. Erst im Mai ist mit einer Präzisierung der Vorschriften für die Flugsicherung zu rechnen.

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