34. Dürener Autoschau lockt Aussteller und Zuschauer an

Von: Axel Keldenich
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Es ist gar nicht so einfach, aus dem superflachen Sportwagen Tessler wieder auszusteigen: Das musste Karl-Albert Esser feststellen, der beim Besuch der Autoschau einmal probesitzen wollte. Foto: Keldenich

Düren. „Wenn wir heute die 34. Dürener Autoschau eröffnen, kann am Konzept dieser traditionellen Autoschau nicht viel falsch sein.” Dieser Tenor zog sich durch alle Ansprachen bei der Eröffnung der Veranstaltung auf dem Annakirmesplatz.

Die Vertreter der Innung-Düren-Jülich, Rolf Ferebauer und Hans-Jörg Herten, begrüßten bei der Erinnerung an die erfolgreichen bisherigen Termine unter anderem den „Vater der Schau” Fritz Pölderl und den stellvertretenden Dürener Bürgermeister Rainer Guthausen.

Am Wochenende hatten wieder 31 Aussteller aus dem Kreisgebiet ihre aktuellen Modelle der unterschiedlichsten Marken auf das Gelände gebracht. Zahlreiche Bewirtungs- und Unterhaltungsstände ergänzten das Angebot und machten im Zusammenspiel mit dem trockenen Wetter die Schau wieder zu einem Publikumsmagneten.

Nicht zuletzt wegen dieses breiten Interesses ihrer Kunden unterstützt auch die Sparkasse Düren seit Jahren die Autoschau. Den Dank der Veranstalter gab deren Vorstandssprecher Professor Dr. Herbert Schmidt zurück, der an die Bedeutung des Kfz-Gewerbes mit über 1200 Beschäftigten für die einheimische Wirtschaft erinnerte. Er selbst, berichtete Schmidt, stehe mitunter staunend der heutigen Technik der Automobile gegenüber: „Bei meinem ersten Auto musste man beim Schalten noch Zwischengas geben, heute stehen hier lauter rollende Computer.”

Umso wichtiger sei heute mehr denn je eine qualifizierte Ausbildung des Nachwuchses. Dafür steht seit Jahrzehnten das Trainings-Centrum-Kraftfahrzeugtechnik der Handwerkskammer Aachen (Track) in der Dürener Rurstraße. Dessen Leiter Rudolf Nießen, der die Autoschau seit 1989 begleitet, verabschiedet sich übrigens im Sommer in den Ruhestand.

Ihm dankten die Redner ebenso wie dem Innungsgeschäftsführer Wolfgang Prümmer, der ebenfalls seine letzte Autoschau vor der Pensionierung erlebte.

Nießen berichtete, dass allein zur Zeit 167 Auszubildende in den Berufen des Kfz-Handwerkes geschult werden und für das im Herbst beginnende Lehrjahr bereits acht Neuanmeldungen vorliegen. Insgesamt hat das „Track” seit seiner Gründung über 1000 Lehrlinge ausgebildet.
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