32 „Villa-Winzig“-Kinder haben eine neue Heimat

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Die neue Kita „Villa Winzig“ verfügt in der Grundschule St. Joachim über einen großzügigen Außenspielbereich und freundliche Räume.

Düren. „Wir genießen es, dass wir die Gruppen wieder separat betreuen können.“ Ruth Altmeyer, Leiterin der Kita „Villa Winzig“ im Dürener Norden, ist hoch zufrieden mit den neuen Räumen im Altbau der Grundschule St. Joachim.

Die Zeiten, in denen sie mit ihren Kolleginnen 32 Kinder ab vier Monaten auf engstem Raum in der maroden Stadtvilla an der Meckerstraße betreuen musste, sind vorbei. Dort konnte aufgrund von Baumängeln nur noch das Erdgeschoss genutzt werden. Seit wenigen Wochen nun stehen der Kita die für rund 300.000 Euro umgestalteten Räume an der Laute-Dei-Straße zur Verfügung.

Vom Kasernencharme, den einige Eltern zu Beginn der Planungen befürchtet hatten, ist nichts zu spüren. Ruth Altmeyer öffnet Türen zu hellen und freundlichen Räumen. Aus fünf ehemaligen Klassenzimmern sind zwei neue Gruppenräume mit zahlreichen Nebenräumen, unter anderem für die U3-Betreuung, geworden. Auch der Sanitärbereich wurde komplett erneuert und an die Bedürfnisse der Kleinsten angepasst.

Inklusive Funktions- und Nebenräumen stehen im Erdgeschoss rund 500 Quadratmeter zur Verfügung, räumlich komplett getrennt vom benachbarten Schulbetrieb. Die OGS der Grundschule St. Joachim ist inklusive Küche und Speiseraum ins Obergeschoss des Altbaus umgezogen.

Dürens Gebäudemanager Helmut Harperscheidt spricht von einem gelungenen Projekt, das auch in anderen Stadtteilen Schule machen könnte. Vormals leerstehende Räume werden wieder genutzt, die Stadt hat im Vergleich zu einem Neubau eines zweigruppigen Kindergartens rund 700.000 Euro gespart, Kita und Grundschule können ihre Zusammenarbeit intensivieren.

„Daran arbeiten wir bereits“, berichtet Ruth Altmeyer beim Besuch von Bürgermeister Paul Larue, der sich am Dienstag ein Bild von den umgebauten Räumen machte. Von einer engeren Kooperation könnte vor allem die Grundschule St. Joachim, die noch über 180 Kinder verfügt, profitieren, ist nicht nur Harperscheidt überzeugt. „Wir sind vom ersten Tag an auf eine Schulleitung gestoßen, die das Projekt als Chance gesehen hat.“ Harperscheidt spielt auf den demografischen Wandel und die rückläufigen Schülerzahlen an.

Auch der Außenbereich wurde neu gestaltet. Bei schönem Wetter können sich die Kleinsten unter anderem auf einem großzügigen Kletterspielgerät austoben.

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