Düren - 30.000 Euro für die Restseeklage

30.000 Euro für die Restseeklage

Von: cl
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Braunkohle Tagebau Inden
Ein Bagger beseitigt im Braunkohle Tagebau Inden vor der Kulisse des RWE-Kraftwerks Weisweiler Erdmassen. Foto: dpa

Düren. Mit einem renommierten Anwaltsbüro will die Stadt Düren in den juristischen Kampf gegen die geplante Restseeverfüllung des Tagebaus Inden II ziehen.

Im Stadtentwicklungsausschuss hat die CDU/FDP-Koalition am Mittwoch deutlich gemacht, dass sie trotz aller Kritik bei ihrer ablehnenden Haltung gegenüber dem „Indeschen Ozean” bleibt. Trotz äußerst gespannter Haushaltslage soll die Stadt Haushaltsmittel in Höhe des Prozesskostenrisikos von 30.000 Euro bereitstellen.

Die Stadt will ihre Klage auf mehrere Säulen aufbauen. Zunächst wird auf das Risiko bei der Anlage von Tagebaurestseen verwiesen, die keineswegs alle beherrschbar seien. Dabei wird auch auf die noch nicht geklärten Ursachen des Unglücks von Nachterstedt hingewiesen. Beim zweiten Argumentationsstrang der Stadt Düren soll es um den regionalwirtschaftlichen Nutzen der Seeverfüllung gehen. Er wird von der Stadt Düren, gestützt auf eigene Gutachten, stark bezweifelt.
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