300 Junior-Ranger erkunden den Nationalpark

Von: gkli
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Lars vom Moderatoren-Duo „Lars und Lotte“ brachte die Kinder mit schwungvollen Liedern in Stimmung (links). Foto: Gudrun Klinkhammer
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Heimbach-Düttling. Ein vielseitiges Programm erwartete am Wochenende die Teilnehmer des 13. bundesweiten Junior-Ranger-Treffens auf dem Gelände der Wildniswerkstatt in Düttling. Von Donnerstag bis Sonntag ging im kleinsten Ort der Stadt Heimbach die Veranstaltung über die grüne Bühne.

Zum ersten Mal fand ein derartiges Treffen im Nationalpark Eifel statt. 300 Junior-Ranger aus 23 verschiedenen nationalen Großschutzgebieten kamen zusammen. Am Freitagmorgen wurden die sieben- bis 14-Jährigen im großen Veranstaltungszelt auf der Festwiese unter anderem von Heimbachs Bürgermeister Peter Cremer begrüßt. Hubert Kaiser, Leiter der Landesforstverwaltung im Umweltministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, richtete ebenfalls ein Grußwort an die Kinder und deren Betreuer. Kaiser: „Die lange Anreise, die die Teilnehmer hier teilweise auf sich genommen haben, zeigt, wie engagiert sie sind.“ Zehn Stunden reisten beispielsweise die Jugendlichen aus Hiddensee an, die für ihre Fahrt nicht nur Räder, sondern auch eine Fähre nutzten.

Ebenfalls zur Begrüßung waren Norbert Breuer, der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Simmerath in Düttling erschienen sowie Henning Walter, der Leiter des Nationalparkforstamtes Eifel. Langeweile kam dann bei den Kindern nicht auf. Ein bunter Markt mit Baumschaukel, Kletterparcours, Wald-Labyrinth, einer Forschungsstation und einer Mittelalter-Schmiede sowie diverse Workshops sorgten für reichlich Abwechslung. Annette Simantke, Pressesprecherin im Fachgebiet Kommunikation und Naturerleben im Nationalparkforstamt, nennt das Ziel der Veranstaltung, die von Europarc und WWF Deutschland initiiert wird: „Die Junior-Ranger können sich während des Treffens austauschen und Kontakte knüpfen.“

Jede der 23 Gruppen hatte ein markantes Stück Holz aus der heimatlichen Region dabei. Mit diesen Hölzern wurde während des Treffens ein Möbelstück gebaut.

2009 wurden im Nationalpark Eifel erstmalig Junior-Ranger ausgebildet. Damals nahmen 30 Kinder teil, inzwischen sind es nach Angaben der Nationalparkverwaltung 180 Kinder, die das Angebot nutzen.

Ein Jahr lang gehen die Junior-Ranger alle 14 Tage mit einem ausgebildeten Ranger in die Natur, um dann das Zertifikat zum Junior-Ranger zu erlangen.

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