25.000 Euro für Dürens Kultur

Von: Valerie Barsig
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Freuen sich über 25000 Euro pro Jahr bis 2018 für neue Kulturprojekte: Von links Bürgermeister Paul Laure (CDU), Dieter Powitz (Leiter des Kulturbetriebs), Heinrich Klocke (SWD-Geschäftsführer) und Rainer Guthausen (CDU). Foto: Valerie Barsig

Düren. Mit 25.000 Euro pro Jahr von 2016 bis 2018 will die SWD-Kulturstiftung Projekte in Düren fördern. Das Besondere: Künstler und Kulturschaffende können sich für das Geld per Antrag bewerben. Schon seit ihrer Gründung 2011 hat die Stiftung das Ziel, Kulturprojekte zu unterstützen.

Wegen der Haushaltssicherung der Stadt konnte aber bis zu diesem Jahr nur der Kulturetat der Stadt unterstützt werden. Inzwischen ist Düren aus der Haushaltssicherung entlassen und die Stiftung kann ihren eigentlichen Zweck erfüllen.

„Das ist schon ein ordentlicher Batzen“, sagt auch Dieter Powitz, Geschäftsführer der Stiftung und Leiter des Kulturbetriebs der Stadt. Ziel sei, mit den geförderten Projekten neue Impulse für die Stadt zu setzen – auch im kulturellen Spannungsfeld zwischen Aachen und Köln. Ein so großer Fördertopf sei keine Selbstverständlichkeit. „Und Kulturschaffende registrieren das Klima, das in einer Stadt herrscht. Wir können so einen Nährboden geben.“ Gefördert werden sollen Projekte, die innovativ, identitätsstiftend und generationenverbindend sind. Vereine, Gruppen und Initiativen können sich mit einem Antrag online oder per Post bewerben, sofern der Antragssteller einen Wohnsitz in Düren hat. Das Projekt muss außerdem für die Bürger der Stadt sichtbar sein.

Die Entscheidung über die Förderung trifft der Stiftungsbeirat der Kulturstiftung, der sich aus jeweils drei Vertretern der Stadt und der Stadtwerke Düren (SWD) zusammensetzt. Im Stadtrat wird dann über die Förderung abgestimmt. „Ein vielfältiges kulturelles Angebot ist wesentlich“, sagt auch Bürgermeister Paul Larue (CDU). Schon in der Vergangenheit konnten mit den Erträgen aus der Stiftung viele Projekte in der Stadt unterstützt werden. „Dass wir jetzt in der kommenden Zeit diesen Beitrag leisten können, freut uns sehr“, sagt Heinrich Klocke, SWD-Geschäftsführer. Für die ersten Kulturschaffenden ist damit der Startschuss gefallen: Bis zum 31. Juli können die erste Anträge eingereicht werden.

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