24-Stunden-Rennen: Fahrer aus der Region dabei

Von: rfr/err.
Letzte Aktualisierung:
5517844.jpg
Jochen Krumbach startet Pfingsten beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Foto: Frauenrath

Düren/Nürburgring. Countdown für das Rennen des Jahres: Am Pfingstwochenende (17. bis 20. Mai) sind rund 180 Fahrzeuge auf der längsten und legendärsten Rennstrecke der Welt im 24-Stunden-Einsatz. Vor erwarteten 200.000 Zuschauern küren die besten Langstreckenteams beim ADAC-Zurich-24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife den Klassenprimus der Saison.

Der beinharte Kampf der Boliden von Audi, AMG Mercedes, BMW und Porsche wird erstmals am Sonntagnachmittag um 17 Uhr freigegeben und endet am Pfingstmontag. Neben dem sportlichen Rahmenprogramm sorgen spektakuläre Highlights – etwa die Ehrenrunde von Michael Schumacher im Formel-1-Boliden unmittelbar vor dem Start – für Unterhaltung.

Zwei Mal kreuzten die Protagonisten im Kampf um den Gesamtsieg in den spektakulären GT3 von Audi, BMW, AMG-Mercedes und Porsche in diesem Jahr bereits die Klingen: Bei den beiden Läufen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring waren es das BMW Team Schubert und die Vorjahressieger von G-Drive Racing by Phoenix (Audi), die die Siege einfuhren.

Top-Piloten sind natürlich am Start. So auch im BMW- und Mercedes- und Porsche-Lager: DTM-Champion Martin Tomczyk fliegt für das Rennen mit DTM-Auftaktsieger Augusto Farfus (Brasilien) direkt vom DTM-Lauf in Brands Hatch ein. Im Porsche-Lager ruht die Aufmerksamkeit erneut auf dem Team von Olaf Manthey mit seinen 911ern.

Seit 20 Jahren

Jochen Krumbach gehört im Manthey Porsche zu den Favoriten. Für den Jochen Krumbach ist das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring schon seit 20 Jahren der Saisonhöhepunkt. Der in Langerwehe geborene Rennfahrer lebt jetzt in seiner „Wahlheimat“, dem benachbarten Eschweiler. Wie in den beiden vergangenen Jahren verstärkt Jochen Krumbach zum 24-Stunden-Rennen wieder die Mannschaft auf dem „Wochenspiegel-Team-Manthey“ Porsche 911 GT3 RSR mit der Startnummer 12. Mit dem 10. Gesamtrang beim 24-Stunden-Rennen konnte das Team mit Georg Weiss (Monschau), Oliver Kainz (Kottenheim), Michael Jacobs (Roetgen-Rott) und Jochen Krumbach (Eschweiler) bereits demonstrieren, dass man in der Lage ist, mit dem Wochenspiegel-Porsche das Tempo der Spitzengruppe mitzugehen. Im vergangenen Jahr verhinderte ein früher Ausfall durch einen technischen Defekt eine bessere Plazierung.

Auch Andre Krumbach ist wieder beim 24-Stunden-Rennen am Start. Mit der Startnummer 186 geht er auf einem selbst vorbereiteten Porsche Cayman in der Klasse V5 in das Rennen. Auf einem von Kremer Racing aus Köln vorbereiteten Porsche 997 GT3 mit der Startnummer 75 geht der Dürener Bora Bölck an den Start. Benjamin Weidner vertraut wieder dem Audi TT RS vom ADAC Nordbaden mit der Startnummer 106. Rolf Buchstaller aus Nörvenich vertraut auf einen BMW Z4 Coupe mit der Startnummer 175.

Rund um das ADAC-Zurich-24-Stunden-Rennen von Pfingstsonntag auf -montag erwartet die Fans an der Rennstrecke ein Riesenprogramm. Auf der Strecke wechseln sich nach dem traditionellen Auftakt mit der Leistungsprüfung der RCN am Freitagmorgen spannende Rahmenrennen ab. Und: Michael Schumacher steigt in einen Formel-1-Silberpfeil und dreht unmittelbar vor dem Start eine Ehrenrunde über die Nordschleife – als erster F1-Silberpfeil seit den Tagen Fangios sagt der Kerpener den Motorsportfans auf seine Weise „Dankeschön“.

Leserkommentare

Leserkommentare (2)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert