24-Jähriger schlägt mit dem Hammer zu

Von: Franz Sistemich
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Schwer verletzt wurde ein Dürener Paar nach einem Streit, der eskalierte, mit Rettungswagen abtransportiert. Foto: Sistemich

Düren. Der Streit muss sehr laut gewesen sein. So laut, dass Nachbarn hellhörig wurden. Und handelten. Sie klingelten an der Haustür, ihnen wurde geöffnet. Und was sie sahen, veranlasste sie, Alarm zu schlagen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen haben sich am späten Sonntagabend ein 24-Jähriger und seine 20-jährige Verlobte lautstark gestritten. Dann eskalierte die Situation. Mit dem Hammer schlug der Mann auf seine Verlobte ein und traf sie am Kopf. Schließlich fügte sich der 24-Jährige selbst Verletzungen zu. Die Verletzungen der Verlobten sollen aber nicht lebensgefährlich sein. Doch während die Frau vernommen werden konnte, war dies bei dem Mann zunächst nicht möglich.

Kurz vor 22 Uhr am Sonntag: Sanitäter, Polizei und Feuerwehr eilen in den oberen Teil der Dürener Frankenstraße in der Nähe des Sturmsbergs. Dort geht eine kleine Stichstraße ab. In ihr flackern die Blaulichter eines zivilen Einsatzfahrzeuges und zweier Rettungswagen. Wenig später wird ein junger Mann in einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Und wiederum einige Minuten später folgt der zweite Wagen mit einer jungen Frau. Beide Personen sind verletzt.

Der Klang der Martinshörner durchbricht die Stille in der Stichstraße. Und die Kriminalpolizei nimmt die Ermittlungen auf. Die scheinen sich schwierig zu gestalten. „Der Vorfall ist sehr nebulös”, sagte Oberstaatsanwalt Deller unserer Zeitung. Es scheint sich um einen Beziehungsstreit zu handeln.

Wer den Nachbarn die Tür geöffnet hatte, was die Nachbarn in der Wohnung sahen und welcher Art die Verletzungen des Mannes waren und vor allem, wie es zu diesen dramatischen Szenen kam: Dazu machte die Staatsanwaltschaft am Montag keine Angaben, weil die Ermittlungen noch laufen.
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