Düren - 23. Dürener Jazztage: „Das Beste verpflichtet, das wir je hatten“

23. Dürener Jazztage: „Das Beste verpflichtet, das wir je hatten“

Von: kin
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„Wir sind verliebt in die Dürener Müllabfuhr!“ Max Oestersötebier, Sänger der „Sazerac Swingers“ aus Gütersloh, hat den Auftritt in Düren sichtlich genossen – genau wie die 1000 Zuschauer bei „Startbahn Jazz“. Foto: kin

Düren. „Wir sind verliebt in die Dürener Müllabfuhr! Es ist überwältigend, wie wir in Düren empfangen wurden.“ Max Oestersötebier, Sänger und Gitarrist der „Sazerac Swingers“ aus Gütersloh, ist begeistert. Und begeistert sind auch die weit über 1000 Jazzfreunde, die Mittwochabend zu „Startbahn Jazz“, der inoffiziellen Eröffnung der 23. Dürener Jazztage, auf das Gelände des Dürener Betriebshofes (DSB) gekommen sind.

Und in der Tat: Das Programm, das Rolf Delhougne und Bernd Ohlemeyer vom Dürener Jazzclub mit DSB-Chef Richard Müllejans auf die Beine gestellt haben, war diesmal wirklich besonders hochkarätig. Nicht nur, dass mit der niederländischen Saxofonistin Candy Dulfer ein echter Weltstar die Bühne enterte, der schon mit Pink Floyd und Prince aufgetreten ist, auch die beiden Vorgruppen waren toll und bereiteten Dulfer einen mehr als würdevollen Empfang.

„Das ist heute die 20. ‚Startbahn Jazz‘, und wir haben das Beste verpflichtet, das wir je hatten“, so Müllejans. „Hier geht heute mit Candy Dulfer das Dach der Halle fliegen.“ Und in der Tat: Bei Dulfers einzigartiger Mischung aus Funk und Jazz, gespickt mit vielen Einflüssen aus der Popmusik, ging so richtig die Post ab.

Die Stimmung beim „Familien-Jazz“ – wie immer gab es für Kinder ein eigenes Unterhaltungsprogramm – war bestens, und deswegen war Max Oestersötebier auch keiner wirklich böse, als er sagte, wie zuwider ihm Studienräte seien, die an ihren Bänken klebten. Der Mann ist selbst Realschullehrer und erbrachte den Beweis, dass Pädagogik und fetzige Jazzmusik keine Gegensätze sein müssen.

Eröffnet wurde der Abend beim DSB mit der „Harry-Arthur-Band“. „Das sind alles Schüler aus Düren“, schmunzelt Richard Müllejans, „die jetzt wieder zusammen Musik machen.“

Heute folgt Tag zwei der Jazztage – um 20 Uhr im Garten der Commerzbank. Mit Sascha Klaar, einem Teufelskerl am Klavier.

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