Düren - 2013 heißt es 375 Jahre Annakirmes

2013 heißt es 375 Jahre Annakirmes

Von: Jörg Abels
Letzte Aktualisierung:
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Das Feuerwerk am Freitag ist alljährlich der Publikumsmagnet der Annakirmes, zum 375-Jährigen ist 2013 ein zweites geplant. Foto: ja

Düren. 191 Tage sind es noch. Dann beginnt wieder die Dürener Annakirmes. Die Planungen sind abgeschlossen, die an die Schausteller verschickten Verträge trudeln allmählich wieder im Rathaus ein.

Zeit auch für den zuständigen Steuerausschuss den Blick nach vorne zu richten, beispielsweise ins Jahr 2013. Das Besondere an diesem eher unspektakulären Datum wird erst bei einem näheren Blick in die Geschichtsquellen deutlich. Denn der erste urkundliche Hinweis auf die Dürener Jahrmärkte, zu denen auch die Annakirmes zählt, findet sich in einem Ratsbeschluss vom 18. September 1638.

Und obwohl sich schon der verstorbene langjährige Platzmeister Hans Zens sicher war, dass die Wurzeln weiter zurückreichen, das größte Volksfest irgendwann nach der Überführung des Annahauptes nach Düren anno 1501 als eintägige Kirmes mit der Bezeichnung „Annenmarkt” seinen Anfang genommen hat, beginnt die offizielle Zeitrechnung eben in jenem Jahr 1638. Ergo steht 2013 das 375-jährige Bestehen an.

Und dieses Jubiläum soll nach DZ-Informationen gebührend mit einer Reihe von zusätzlichen Veranstaltungen gefeiert werden, wie schon das 350-Jährige im Jahr 1988 und das 100. Volksfest auf dem heutigen Gelände im Jahr 1997.

Theaterstück zum Annahaupt

Nach einem einstimmig im Steuerausschuss gefassten Beschluss soll bereits am Eröffnungssamstag der Annakirmes 2013 ein zusätzliches Jubiläumsfeuerwerk die Besucher anlocken, zudem ist ein Festumzug durch die Dürener Innenstadt geplant. Aber auch der Blick in die Geschichte soll nicht zu kurz kommen. Beispielsweise soll auf dem Rathausvorplatz wie schon 1997 eine Nostalgie-Kirmes an die gute alte Zeit erinnern. Eine Theateraufführung soll sich mit der Überführung des Annahauptes nach Düren beschäftigen, eine Ausstellung den Wandel der Annakirmes im Laufe der Jahre und Jahrzehnte dokumentieren.

Doch zurück zur Gegenwart: Auf eine große Achterbahn werden die Kirmesbesucher in diesem Jahr wohl verzichten müssen. Die bereits zugelassene Alpina-Bahn macht einen Bogen um Düren. Ihren Platz soll nun eine Wildwasserbahn einnehmen, auch eine Wilde Maus ist für die Achterbahnfreunde vorgesehen. Bis zum Bewerbungsschluss Anfang November hatten rund 930 Schausteller und Händler ihren Hut um einen der begehrten Standplätze in Düren in den Ring geworfen, darunter über 270 Fahrgeschäftebetreiber. Drei „Düren-Neuheiten” hat sich Platzmeister Achim Greiff herausgepickt, darunter das Höhenkarussell „High Energy” und das Fahrgeschäft „Rocket”, das den Fahrgästen in 50 Metern Höhe einen guten Überblick über den Rummel und die Kreisstadt ermöglicht. Details wollen Platzmeister und Steuerausschuss Mitte Februar bekanntgeben.
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