19 ganz unterschiedliche „Laufbahnen”

Von: Lukas Weinberger
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Bürgermeister Paul Larue, Ulr
Bürgermeister Paul Larue, Ulrich Lennartz (SKF), die Integrationsbeauftragte der Stadt, Ina Ruick, Gaby Uerlichs (SKF) und Birgit Franz vom Fachbereich Integration präsentieren die Foto: Weinberger

Düren. Wie integriert man sich richtig? Wie schaffe ich es als Migrant, im Berufsleben Fuß zu fassen? Perfekte Antworten gibt es auf diese Fragen nicht. Aber die Ausstellung „Laufbahnen - Integration für Zukunft” zeigt die unterschiedlichen Wege von jungen Migranten, die es geschafft haben.

Im Rahmen der Interkulturellen Woche stellt der Jugendmigrationsdienst Düren-Heinsberg (JMD) im Foyer des Rathauses 19 „Laufbahnen” aus.

Die Ausstellung zeigt junge Migranten aus Köln-Chorweiler, die auf unterschiedliche Art und Weise in der Gesellschaft und im Berufsleben angekommen sind. „Die Migranten, deren Lebensläufe wir hier ausstellen, sind aus den verschiedenen Ländern und zu unterschiedlichen Zeitpunkten nach Deutschland gekommen”, berichtete Gaby Uerlichs vom Sozialdienst katholischer Frauen (SKF), in den der JMD eingegliedert ist.

Ob als Kleinkind, als Jugendlicher oder als junger Erwachsener - die Ausstellung zeigt alle Altersstufen. Ob aus Afrika, Südamerika, Europa oder Asien - auch die Herkunftsländer werden in der Ausstellung abgedeckt. „Doch alle hatten dasselbe Ziel: berufliche und persönliche Integration in Deutschland”, ergänzte Ulrich Lennartz, Geschäftsführer des SKF.

„Auch in Düren sind rund 120 Nationen vertreten”, sagte Bürgermeister Paul Larue bei der Ausstellungseröffnung im Foyer des Rathauses. „Es ist wichtig, Migranten von Anfang an intensiv zu begleiten”, weiß Gaby Uerlichs. „Das fängt schon bei der Sprachförderung an.” Auch Uerlichs hat gute Erfahrungen gemacht: Viele Dürener Migranten seien in Beruf und Gesellschaft angekommen.

Die Ausstellung „Laufbahnen” zeige eine Vielfalt von Wegen. Auf unterschiedliche Art und Weise ist Integration möglich. Doch vieles sei im Prozess der Integration zu berücksichtigen. „Da gibt es auch manchmal Sackgassen”, sagte Uerlichs. Doch mit konkreter und individueller Begleitung könne man Migranten helfen und sie unterstützen.

Bis Ende der Woche

„Die Ausstellung ist doch ein Beweis dafür, dass es fleißige Migranten gibt, die sich integrieren wollen”, fügte Yousef Momen, stellvertretender Vorsitzender des Integrationsausschusses der Stadt Düren, hinzu. Die Ausstellung ist bis Ende der Woche im Foyer zu betrachten. Bei größeren Gruppen ist es möglich, auch außerhalb der Öffnungszeiten vorbeizuschauen. Nähere Informationen gibt es bei Ina Ruick und Birgit Franz.
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