Nordeifel - 18 Minuten Nationalpark Eifel: Film als Einstieg in die Natur

18 Minuten Nationalpark Eifel: Film als Einstieg in die Natur

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Von der Bird-Watching-Station können ganz unterschiedliche Tiere beobachtet werden, etwa der Kormoran. Dieser lebt im Nationalpark Eifel beispielsweise am Urftsee. Foto: A. Pardey

Nordeifel. Der von der Nationalparkverwaltung Eifel produzierte Film zum Nationalpark Eifel ist aktualisiert worden, etwa um die neuen Angebote zum Naturerleben. Der Film „Wald Wasser Wildnis – Der Nationalpark Eifel“ steht kostenfrei bereit in den Filmräumen der fünf Nationalpark-Tore Gemünd, Heimbach, Höfen, Nideggen und Rurberg sowie in acht Nationalpark-Infopunkten mit Filmmodul.

„Der 18-minütige Film hat eine besondere Bedeutung für die Besucherlenkung im Nationalpark Eifel“, sagt Michael Lammertz von der Nationalparkverwaltung Eifel, „mit seinen ,appetitanregenden‘ Informationen soll der Film nicht nur Lust machen, das Gelände des Großschutzgebietes kennen zu lernen, sondern auch auf den Besuch vorbereiten.“

Thematisch bietet der Film einen Rundumschlag zu den wichtigsten Nationalparkaspekten. Zuschauer erfahren, was ein Nationalpark ist und welche Besonderheiten der Nationalpark Eifel aufweist. Darüber hinaus gibt es reichlich Tipps, was man in dem Großschutzgebiet alles unternehmen kann und welche Verhaltensregeln einzuhalten sind. Da sich in dem noch jungen Nationalpark Eifel die Angebote zum Erleben der Natur stets erweitern, ist eine regelmäßige Aktualisierung des „Appetizers“ notwendig.

So hielt das Filmemacher-Team Hermann und Birgit Feldhoff mit der Kamera neben den aktuellen Aufnahmen zu Themen aus Umweltbildung, Forschung und Waldentwicklung die Neuerungen der Naturerlebnisangebote des Nationalparks Eifel fest.

Dazu gehört die neue Bird-Watching-Station (Vogel-Beobachtung) zwischen Gemünd-Malsbenden und der Urftstaumauer am Urftseerandweg. Durch zwei Fernrohre mit 15-facher Vergrößerung bietet sich ein schöner Blick über die Urfttalsperre.

Mit etwas Glück lassen sich nicht nur Graureiher, Haubentaucher und Enten entdecken, sondern eine Brutkolonie von Kormoranen beobachten. Die Fernrohre sind in unterschiedlichen Höhen fest installiert, somit ist dieses Naturerlebnisangebot auch Rollstuhlfahrern zugänglich. Weitere Filmaufnahmen wurden im barrierefreien Naturerlebnisraum Wilder Kermeter gedreht. So wird der hier im letzten Jahr eröffnete 1500 Meter lange barrierefreien Naturerkundungspfad „Der Wilde Weg“ mit seinen zehn interaktiven Stationen in den Film aufgenommen. Der Film ist viersprachig vertont in Deutsch, Englisch, Niederländisch und Französisch sowie als Version mit Gebärdensprachübersetzung und Untertitel für gehörlose Gäste zu sehen.

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