18 Kitas dürfen sich jetzt „Haus der kleinen Forscher” nennen

Von: Andreas Gabbert
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Experimente mit Seifenblasen machen Kindern besonders viel Spaß: 18 Kitas wurden jetzt mit der Plakette „Haus der kleinen Forscher” ausgezeichnet. Foto: A. Gabbert

Düren. Die kleinen Forscher im Kindergartenalter sind begeistert, denn mit Seifenblasen lassen sich die tollsten Gebilde erschaffen. Sie drängen sich im Foyer des Rathauses mit ihren langen Strohhalmen neugierig um eine Wanne mit Seifenlauge und beobachten gespannt, was passiert.

Gleich nebenan filtern die Nachwuchswissenschaftler dreckiges Wasser, oder versuchen, Tischtennisbälle durch pusten in ein kleines Röhrchen in der Luft zu balancieren.

In 33 Kitas aus Kreis und Stadt Düren wird experimentiert und geforscht. 18 dieser Kitas wurden am Freitag mit der Plakette „Haus der kleinen Forscher” ausgezeichnet.

Dazu waren die Erzieherinnen mit ihren Nachwuchsforschern zu einer kleinen Feierstunde ins Rathaus gekommen, um dort Einblicke in ihre Experimente zu gewähren und die Auszeichnung entgegen zu nehmen.

Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung und Schirmherr des Dürener Netzwerks „Haus der kleinen Forscher, Bürgermeister Paul Larue und Christina Mersch, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung „Haus der kleinen Forscher” überreichten die Plaketten und Urkunden; wobei sich die Kinder wohl mehr für ihre Versuche im Foyer, als für die Ehrung im Sitzungssaal interessierten.

Und was ist das Tolle am Experimentieren? „Das man was Neues lernt, zum Beispiel, wie man Wasser sauber machen kann”, erklärt der fünfjährige Jonas aus der Kita Lärchenhof.

Aber auch die Erzieherinnen sind begeistert: „Das Konzept regt Kinder an, Fragen zu stellen und Dinge zu hinterfragen”, sagt Nadine Stollenwerk, Erzieherin in der Kita Wirbelwind.

Das Projekt steht weiteren interessierten Einrichtungen offen. Um die Plakette zu erhalten und an der Tür der Einrichtung für jeden sichtbar anbringen zu dürfen, müssen in den Kitas 20 Versuche vorgenommen und dokumentiert werden.

„Die meisten machen das mit Fotos. Die Stiftung gibt auf Themenkarten Anregungen, aber die Fragen der Kinder sollen natürlich auch aufgegriffen werden”, erläutert Christina Mersch.
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