1700 Närrinnen feiern in Vettweiß die Crème de la Crème des Fastelovends

Von: Sarah Maria Berners
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Hatte schon auf Facebook gepostet, wie sehr sie sich auf ihren Auftritt in der „Hölle von Vettweiß“ freut. Als „Et fussich Julche“ Marita Köllner das Zelt betrat, tanzten die Närrinnen auf Tischen und Stühlen. Foto: Berners
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Wer bei der Damensitzung keinen Spaß hatte, war selber Schuld: Diese jungen Damen jedenfalls hatten beste Laune.

Vettweiß. „Wer den Karneval liebt, der muss die Hölle von Vettweiß erlebt haben.“ In diesem Punkt sind sich die jecken Damen, die gestern bei der 1. Vettweißer Damensitzung kräftig gefeiert haben, einig. Und die legendären Sitzungen in Vettweiß – es gibt sie seit 19 Jahren im Festzelt – verbinden über Grenzen hinweg: über die des Alters und geografische.

Wo sonst findet man Frauen aus Gladbach, Lechenich, Rurberg, Düren und Alsdorf schunkelnd Arm in Arm?

Gemüsesticks und Käsewürfel

Die 1700 Frauen schätzten sich glücklich, Karten für den gestrigen Tag bekommen zu haben. Das Programm kann sich zwar auch an den anderen Tagen (alle waren ratzfatz ausverkauft) sehr gut sehen lassen, aber am Dienstag stand wirklich die Crème de la Crème des Fastelovends auf der Bühne und die Stars des Kölner Karnevals gaben sich – moderiert von Udo Kreitz – die Klinke in die Hand: Höhner, Black Fööss, Brings, Räuber, Marita Köllner, Bruce Kapusta und Guido Cantz waren da. Und mit ihnen Achnes Kasulke, Die Flöckchen, Jürgen Beckers, Funky Marys, die Klüngelköpp und natürlich die Funkengarde der KG Vettweiß. „Das hier ist nur möglich, weil sich so viele ehrenamtlich engagieren und sich Urlaub für die Veranstaltungen nehmen“, lobt Schriftführer Guido Oleff.

Die Redner hatten es nicht leicht und die närrischen Damen brauchten ein Weilchen, um richtig aufzutauen. Aber dann wurde Party gemacht: Und sie hatten vorgesorgt, um den Feier-Marathon gut zu überstehen. Schon am frühen Morgen hatten einige begonnen, sich in Schale zu schmeißen und Käsewürfel und Gemüseschnitzen zu schnippeln und Knabbereien einzupacken. „Ist das wieder geil hier“, kommentierten viele Frauen schon zur Halbzeit der Sitzung – und da standen viele Höhepunkte noch aus. Und weil nach dem Karneval vor dem Karneval ist, heißt es: Schnell sein. Ab Samstag, 26. Januar, können ab 9 Uhr schon die Karten für 2014 bestellt werden.

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