Heimbach/Düren - 15. Kammermusikfest „Spannungen” mit weltbekannten Musikern

15. Kammermusikfest „Spannungen” mit weltbekannten Musikern

Von: Sarah Maria Berners
Letzte Aktualisierung:
Foto: Johnen
Von Debussy bis Mozart, von Hindemith bis Brahms: Lars Vogt (am Piano) hat als künstlerischer Leiter auch für das 15. Kammermusikfest „Spannungen” ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Foto: Johnen

Heimbach/Düren. Wenn Lars Vogt vom Kammermusikfest im Wasserkraftwerk spricht, spricht er auch von der „Heimbacher Kreativität”. Damit meint er jenen besondern Geist, jene Atmosphäre, die der außergewöhnliche Konzertsaal und das außergewöhnliche Zusammentreffen von bekannten Musikern und talentierten jungen Menschen mit sich bringen.

„Wer bei den Spannungen mitmachen möchte, muss vor allem offen sein”, sagt Vogt. Offen für neue Interpretationen, offen für Improvisationen. Und das sind sie, die Künstler von Weltrang, die im Sommer wieder in die Eifel kommen.

„Viele Veranstalter würden in Dankbarkeit versinken, wenn sie diese Musiker gewinnen könnten”, sagt Vogt. Und Dr. Hans-Joachim Güttler, Vorsitzendes Kulturfördervereins, betont, dass die Musiker trotz eines „bescheidenen Honorars” auftreten würden. „Die Musiker schätzen die künstlerische Freiheit, die sie hier haben.”

Zum 15. Mal beginnt am 4. Juni offiziell das Kammermusikfest, die beiden „Vorspann”-Konzerte gibt es schon am 2. und 3. Juni. In diesem Jahr dominieren die Streicher die Konzerte von Mozart bis Rolla, von Debussy bis Hindemith.

Der Deutschlandfunk wird wieder live übertragen - für all jene, die keine Karten bekommen und auch CDs werden wieder aufgezeichnet. „Sogar in Japan habe ich schon CDs mit Aufnahmen aus Heimbach signiert”, erzählt Vogt.

Die „Spannungen” wollen die Macher aber auch dazu nutzen, um Jugendlichen den Zugang zur klassischen Musik zu eröffnen. Im Organisationsteam sorgt Marion Hoegen dafür, dass auch Kinder- und Jugendliche an den „Spannungen” teilhaben können. 500 Schulkinder können an einem Tag der klassischen Musik lauschen, mitmachen und Musikprojekte ihrer Schule vorstellen.

Aber auch der professionelle Musikernachwuchs wird beim Kammermusikfest beachtet. Eine der drei Stipendiaten ist die albanische Pianistin Anna Rita Hitaj, eine Schülerin des Langerweher Pianisten Heribert Koch. Mit zwei weiteren Stipendiaten wird sie eines der „Vorspann”-Konzerte gestalten.

Die Karten für die „Spannungen” sind in diesem Jahr etwas teurer geworden. Der Grund dafür liegt laut Güttler darin, dass der Parkplatz am Kraftwerk in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung steht. Stattdessen wird ab dem Parkplatz Schwammenauel ein kostenloser Shuttle-Bus eingesetzt.

Gespräche laufen

Noch bis 2013 hat das RWE die Unterstützung des Kammermusikfestes als Hauptsponsor und mit dem Veranstaltungsort zugesagt. Wie es danach weitergeht, darüber werden derzeit Gespräche geführt.

Mehr Informationen zur Kartenbestellung finden Sie im Kulturteil dieser Zeitung. In der Konzertwoche können Restkarten über Tel. 0175/5987970 angefragt werden.
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