14. Oldtimertreffen an Haus Hörn: Gute Küche und knatternde Motoren

Von: Daniela Martinak
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Oldtimertreffen in Niederzier: Uralte Liebhaberstücke lockten zahlreiche Besucher an. Foto: Martinak

Niederzier. Bereits von Weitem hörte man die uralten Motoren knattern, als die ersten Zündschlüssel herumgedreht wurden. Zum 14. Mal veranstaltete der Initiativkreis „Haus Horn” ein Oldtimertreffen in Niederzier. „Hier kann man sich sämtliche alten Gefährte anschauen: Trecker, Autos und Motorräder. Und es werden von Jahr zu Jahr mehr”, freute sich Wilhelm Zehnpfennig, dass viele Besucher die kleine Zeitreise auf sich genommen hatten

Rund 1000 Gäste strömten über das Gelände, um neben 40 Traktoren und 30 Autos auch 40 Oldtimer-Motorräder zu bestaunen. „Es sind alles Liebhaberstücke, in die die Besitzer ihr viel Herzblut hineingesteckt haben. Es lohnt sich auf jeden Fall, das mal zu zeigen”, sagte Zehnpfennig.

Das sah Johannes Nitzscher aus Weisweiler genauso. „Ich komme schon seit einigen Jahren hierher. Es ist toll sich mit anderen auszutauschen. Vor allem finde ich es super, dass das alles hier so familiär abläuft. Die anderen Oldtimertreffen sind so überlaufen”, findet Nitzscher. Auf der Wiese gegenüber von Haus Horn stand er mit seinen beiden Lanz Bulldogs und betrachtete das muntere Treiben.

„Was mich stolz macht ist, dass wir das alles ohne Werbung auf die Beine gestellt haben. Nur durch Mund-zu-Mund-Propaganda haben die Leute wieder einmal zu uns gefunden”, erklärte Zehnpfennig.

Denn die Oldtimerfreunde nahmen teilweise weite Strecken auf sich: Aus der tiefen Eifel reisten sie an, einige hatten sogar noch längere Anfahrtswege hinter sich.

Dass frisch polierte Motorhauben nicht alles sind, betonte Hubert Klemm: „In erster Linie bin ich wegen der alten Motorräder hier, aber die gute Küche hier in Haus Horn überzeugt mich auch immer wieder.”

Seit Jahren beschäftigt Klemm sich in seiner Freizeit mit alten Motorrädern. Besonders stolz ist er auf seine eigene Maschine: eine NSU 501T, Baujahr 1927.

Die Freude am Schrauben führte ihn schon mehrere Male in die Ferne: „Für die ganzen Teile habe ich eine kleine Weltreise gemacht. Aber es ist auch wichtig, ein Hobby für sich zu entdecken, bevor man in Rente geht. Dann hält die Ehe auch weiterhin”, witzelte Klemm.
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