14 Institutionen stellen bei der Bürgerstiftung ihre Pläne vor

Von: Bruno Elberfeld
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14 Initiativen wollen von der Bürgerstiftung Düren gefördert werden: Diese Schülerinnen des Burgau-Gymnasiums zeigten ihre Fortschritte nach drei Monaten Musikunterricht. Foto: Elberfeld

Düren. Da möchten nicht viele Dürener Bürger in den nächsten Tagen und Wochen in der Haut der Jury stecken. Diese Jury, Männer und Frauen der Dürener Bürgerstiftung unter dem Vorsitz von Dr. Gisela Hagenau, will bis Mitte/Ende Februar entscheiden, welche von den bei der Projektbörse vorgestellten Vorhaben im Sinne der Stiftung förderungswürdig sind.

14 Institutionen stellten ihre Pläne für dieses Jahr bei der zehnten Projektbörse vor. Darunter Grundschulen und weiterführende Schulen, die Evangelische Gemeinde zu Düren, Theatergruppen, Einzelkämpfer sowie Arbeitsgemeinschaften zur Förderung der lokalen Musikszene.

Die Hospizbewegung Düren-Jülich war ebenso im Foyer des Hauses der Stadt vertreten wie die „Bewohnerinitiative Mariaweiler“ und der „Förderverein Städtischer Abenteuerspielplatz“. Diese bunte Palette der Antragsteller lässt einen kleinen Blick in das soziokulturelle Leben der Kreisstadt zu.

Den Satz, an dem sich die Jury orientieren wird, formulierte der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Fred Kessel, folgendermaßen: „Die Projekte müssen mit unseren Satzungszielen übereinstimmen. Vornehmlich geht es um Kultur, Bildung und Erziehung.“ Grob zusammengefasst müssen die Projekte gemeinnützig sein und den Bürgern zugutekommen.

Im vergangenen Jahr, so berichtete Dr. Gerhard Vogt, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung, seien knapp 16 000 Euro über das Jahr hinweg auf Projekte verteilt worden.

Den Reigen der einzelnen Vorstellungen eröffnete die Theatergruppe „Ernas Erben“. Die jugendlichen Schauspieler gaben im Kostüm eine kurze Kostprobe ihres neuen Stücks. Das „Junge Theater Düren“ schickte junge Schauspielerinnen mit einem Auszug aus „Hans und Gretchen“ ins Rennen.

Die Evangelische Gemeinde zu Düren trat sogar mit drei Projekten auf: Kantor Stefan Iseke warb für die Unterstützung eines Musicals der „Kinder- und Jugendsingfreizeit“. Armin Holewa verwies auf das Ausstellungsprojekt der Evangelischen Gemeinde mit dem Titel „Klimaschutz schmeckt“. Richard Köchling machte auf den vierten Dürener Orgelherbst 2013 in der Annakirche und in der Christuskirche aufmerksam. Es sei wieder ein auf Orgelmusik bezogenes Programm für Kinder und Jugendliche geplant.

Die Gemeinschaftsgrundschule Aldenhoven rührte die Werbetrommel für ihren „Trommelzauber-Aktionstag“. Dr. Achim Jaeger, Lehrer am Stiftischen Gymnasium, holt in diesem Jahr namhafte Schriftsteller an die Schule. Dr. Günther Heck bat, unterstützt von Schülerinnen, um einen Beitrag zur Unterstützung der drei Bläserklassen am Burgau-Gymnasium.

Sabine Wagner, Städtisches Jugendamt, stellte das Projekt „Abenteuerspielplatz“ vor. Die „Hospizbewegung Düren-Jülich“ machte auf ein Projekt in Grundschulen aufmerksam: Kinder sollen erfahren, dass Sterben und Tod zum Leben gehören.

Die Sprecherin der „Bewohnerinitiative Mariaweiler“, Regine Ljevo, erzählte von der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und alten Menschen in Mariaweiler. Die Ehrenamtler helfen bei den Hausaufgaben, veranstalten Freizeiten für Kinder und Jugendliche und haben einen Fahrdienst für ältere Menschen eingerichtet.

Druckkosten machen Sorgen

Die Initiative „Erfahrungswissen für Initiativen (EFI)“ hat ein Buchprojekt in petto. Der Anfang mit 19 Kapiteln, sprich mit 19 Dürener Persönlichkeiten, die ihr Leben ausbreiten, ist schon gemacht. Weitere werden folgen. Allein die Druckkosten machen noch Sorgen.

Thomas Janssen stellte das Projekt „Know your local Scene“ vor. Ortsansässige Bands werden darin im Internet bekanntgemacht.

Der Vorsitzende der „Arbeitsgemeinschaft (AG) Schnüss“, Addy Clemens, berichtete von den Bemühungen seines Vereins, sowohl auf dem jährlichen Mundartfestival im Willy-Brandt-Park als auch bei der Förderung junger Talente auf der Bühne des Dürener Biermarktes vor dem Rathaus die Dürener Muttersprache zu pflegen und zu erhalten.

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