Niederau - 14. Dürener Kulturtage: Rund 30.000 Euro für den guten Zweck

14. Dürener Kulturtage: Rund 30.000 Euro für den guten Zweck

Von: Christoph Hahn
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Kunst trifft Magie: Bei der Abschlussveranstaltung der 14. Dürener Kulturtage faszinierte Sarah Schiffer das Publikum mit ihrem Papierfiguren-Bilderbuch-Theater. Foto: Hahn

Niederau. Das war ein Ausstand nach Maß: Mit einer gut besuchten Finissage gingen die 14. Dürener Kulturtage auf Schloss Burgau zu Ende. Scharen von Gästen nutzten die Gelegenheit, um noch einmal die Werke der ausstellenden Künstler Sarah Schiffer, Franz Bahr, Günther Król, Jens Ochel und Heinz Viehöver zu erfreuen oder sich von den Festivalmachern vom Lions-Club Düren-Marcodurum bewirten zu lassen.

Hoch zufrieden, was die Finissage und die ganzen Kulturtage betrifft, zeigte sich Fred Kessel. Er ist nicht nur Activity-Beauftragter des Clubs, sondern auch Vorsitzender des Lions-Club-Hilfswerks. Mit rund 20 Mitgliedern eines Arbeitskreises hatte er die acht Veranstaltungen auf Burgau organisiert. Dr. Michael Maurer, als Präsident oberster Vertreter des Clubs, sagte beim offiziellen Abschluss: „Sie haben erlebt, was Kulturtage sind.“ Der stellvertretende Bürgermeister Rainer Guthausen schlug aber in seiner Rede jubelnde Töne an und charakterisierte den Schauplatz des Festivals, das Schloss, als „fantastisches Haus, das von den Lions mit Leben gefüllt wurde“.

Für Fred Kessel fängt der Erfolg der Kulturtage schon mit deren Eröffnung am 1. März an: „Die Vernissage war sehr, sehr gut besucht“, resümierte er im Gespräch mit der DZ und verwies dabei auf eine erfreuliche Tatsache: „Bei der Gelegenheit wurden 23 Kunstwerke verkauft.“ Daran haben die Ausrichter das höchste Interesse, denn von jeder Transaktion sowie aus anderen Quellen wie Getränke- und Eintrittskartenverkauf fließen 20 Prozent der Summe an den Hilfsfonds, der davon das Sommerlager der Stadt für Kinder und Jugendliche fördert, die Lebenshilfe und das Heinrich-Böll-Haus in Langenbroich. Auch der Feuerwehrfonds des Clubs profitiert von den Verkäufen. Darum freut es Fred Kessel, dass sich die Einnahmen in diesem Jahr sehen lassen können: „Wir rechnen mit einem Ergebnis zwischen 30.000 und 35.000 Euro.“

Zu einem Erfolg wurden auch die zwei letzten Kulturtage. So sorgte die Vorstellung des neue Films „Für Elise“ in Anwesenheit des Regisseurs, des aus der Kreisstadt stammenden Wolfgang Dinslage, noch einmal für gehörigen Andrang im Rittersaal. Die Finissage brachte frappierende Kultur-Erlebnisse: Sarah Schiffer entfaltete, unterstützt von ihrem 14-jährigen Neffen Gereon am Schlagzeug, zum Vergnügen und zum Staunen ihres Publikums ihr zauberhaftes Papierfiguren-Bilderbuch-Theater.

Ganz andere Energien setzte dagegen das Jazz-Ensemble der Musikschule frei: Swing und Groove, zu einem flotten Rhythmus-Cocktail verquirlt. Wie man die 14. Dürener Kulturtage auch nimmt: Sie waren immer auch anders.

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