1:3 gegen Haching: Evivo lässt sich die Butter vom Brot nehmen

Von: Franz Sistemich
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Haching hielt jedoch den Druck hoch und Evivo leistete sich mehrere Angriffsfehler. Foto: Franz Sistemich
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Düren kämpfte drei Sätze leidenschaftlich gegen die Gäste. Foto: Franz Sistemich

Düren . Aller guten Dinge sind drei. Nach 3:0-Siegen im Hinspiel der Meisterschaftsrunde und im Pokalhalbfinale wollten die Volleyballer von Generali Haching auch das dritte Pflichtspiel der Saison gegen Evivo Düren gewinnen. Es gelang ihnen: Sie siegten Samstagabend in der Arena Kreis Düren 3:1 (28:26, 25:23, 23:25, 25:16).

Es gibt aber ein großes Aber: „Wir hätten 3:0 gewinnen können, aber wir haben uns die  Butter wieder vom Brot nehmen lassen“, ärgerte sich Evivos Mannschaftskapitän Jaromir Zachrich. Der Frust des Mittelblockers vergrößerte sich noch, als er vom Ausgang der Partie des TV Bühl gegen Spitzenreiter Berlin Recycling Volleys erfuhr: Die Turner brachten nach 0:2-Rückstand dem Primus mit 3:2 die erste Saisonniederlage bei. „Jetzt wird es im Kampf um die Play-off-Plätze sehr eng“, konstatierte Zachrich. Zumal: Kommenden Samstag muss Evivo, nun die Nummer 5 der Liga, in Baden-Württemberg bei den Bühlern, dem Tabellenvierten, antreten.

Da hätte ein Sieg über Haching und seinem Ex-Dürener Christian Dünnes Evivo sehr gut getan. Es hat nicht sollen sein, weil in den entscheidenden Momenten der Unterschied zwischen einem guten Bundesliga-Team und einer Spitzenmannschaft deutlich wurde. „Jeder kann Fehler machen, aber man darf sich eben nicht zu viele Fehler erlauben“, befand Christian Dünnes. Und Düren erlaubte sich halt mehr Fehler als die Gäste, wie auch Evivos Coach Michael Mücke konstatierte: „Wir haben nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen und uns, vor allem im vierten Abschnitt, zu viele Angriffsfehler erlaubt.“ Und eben deshalb hat Evivo nicht 3:0 gewonnen.

Dürens Volleyballer kämpften leidenschaftlich. Evivo besaß mit Dennis Deroey den fleißigsten Punktesammler der Partie. Libero Blair Bann überzeugte wieder als herausragender Annahme- und Abwehrspieler. Evivo egalisierte im ersten Abschnitt einen 10:16-Rückstand zum 17:17. Die Hausherren ließen sich auch nicht aus der Spur bringen, als im zweiten Satz ein 19:14-Vorsprung schmolz, und Generali Haching zum 21:21 ausglich. Aber in eben den entscheidenden Momenten setzten sich die Hausherren dann doch nicht durch.

Drei Satzbälle reichten Düren im ersten Abschnitt nicht. Er endete mit Hachinger Blockpunkten. Und auch in der Endphase des zweiten Abschnittes profitierte Haching von dem Unterschied, den Dünnes ansprach. Dieser Unterschied war im dritten Abschnitt nicht vorhanden. Düren behielt auch die Nerven, als die 24:20-Führung zu kippen drohte. Im vierten Satz war der Hachinger Druck dann jedoch wieder zu hoch. „Wir wollten aber auch zu viel“, sagte Michael Mücke. Ergebnis: Den Gastgebern unterliefen zu viele Fehler im Angriff. „Die darfst du dir gegen einen Gegner wie Haching nicht erlauben.“ Und so endete die Partie 1:3 und eben nicht 3:0.

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