Stockheim - 100 Grundstücke auf der „Lichtung Marieneiche”

100 Grundstücke auf der „Lichtung Marieneiche”

Von: smb
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Die Erschließung der „Lichtu
Die Erschließung der „Lichtung Marieneiche” hat begonnen, im nächsten Jahr können die Häuser gebaut werden. Foto: Berners

Stockheim. Der offizielle erste Spatenstich im Neubaugebiet „Lichtung Marieneiche” am westlichen Ortsrand von Stockheim steht noch aus, trotzdem sind nach Angaben des Vermarkters 53 der 100 Grundstücke schon verkauft.

Für weitere 28 liegen Reservierungen vor. Die Gemeinde Kreuzau bekommt Zuwachs. Die Bagger der Strabag, die die ehemalige Konversionsfläche - dort lagerte die Munition der belgischen Streitkräfte - erschließt, sind angerollt.

Entstehen werden an der L 327 480 bis 1500 Quadratmeter große Grundstücke, die erschlossen verkauft werden. In der Gemeinde freut man sich über die neuen Einwohner und damit auch über ein höheres Steueraufkommen und mehr Schlüsselzuweisungen.

Und man ist froh über den Verlauf, den die Geschichte des Areals genommen hat: Die belgischen Streitkräfte hatten dem Bund nach der Räumung in dem 100 Hektar großen Waldstück 180 asbestbelastete Munitionshäuschen hinterlassen. Die „Alte Gasse”, die Kreuzau und Stockheim verbindet, war lange nicht passierbar.

2004 hat die Strabag das Areal gekauft, mit dem Ziel einen Teil des Waldes abzuholzen und ein Baugebiet zu errichten. Damit verpflichtete sie sich, die Munitionshäuschen entsorgen. Im Verlauf der Planungen rückte das Wohngebiet näher an den Ort heran. „Es sollte keine Inselsiedlung werden”, erklärt Baudezernent Siegfried Schmühl. Die Gemeinde verkaufte dem Investor das dafür erforderliche Land.

Um die Lichtung Marieneiche zu Bauland zu machen, musste die Gemeinde andere Flächen aus der Planung herausnehmen. Das Waldstück, das das Baugebiet „Marieneiche” umgibt, wurde laut Schmühl schon weiter verkauft. Ersatzwald für die gerodeten Flächen werde geschaffen.

Für die Gemeinde, betont Schmühl, seien bei dem Vorhaben keine Kosten entstanden. Der Baudezernent rechnet damit, dass Anfang nächsten Jahres die Häuser gebaut werden können.

„Im Bebauungsplan ist festgeschrieben, dass dort nur Einzelhäuser und keine Mietklötze oder Doppelhäuser entstehen können”, sagt Schmühl. Erschlossen wird das Gebiet über einen Kreisverkehr an der Andreasstraße, die von der L 327 abgeht. Es gibt einen Spielplatz und einen kleinen Park.
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