1. FC Köln tut sich in Hürtgen gegen den Keeper schwer

Von: Hendrik Buch
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Selbst zwei Spieler der Hürtgenwald-Auswahl konnten den Kicker des 1. FC Köln in dieser Szene nicht stoppen. Im Spiel selbst waren die Fußballer der Traditionsmannschaft vom Rhein auch das überlegene Team. Foto: Buch

Hürtgen. Wer für die Zuschauer der Mann des Spiels gegen die Traditionself des 1. FC Köln war, stand schnell fest. Mit einigen starken Paraden hatte sich Ralf Hutmacher, in der ersten Halbzeit Torhüter der „Hürtgenwald-Elf“, viel Szenenapplaus gesichert.

Zugegeben: Als einer der wenigen Spieler, die tatsächlich aus den Reihen der Alten Herren Hürtgen stammten, hatte er vielleicht auch einen leichten Sympathiebonus gegenüber den siegreichen Ex-Profis aus der Domstadt vorzuweisen.

Die Kölner waren anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Altherrenabteilung des FC Grenzwacht Hürtgen in die Eifel gereist. Das Heimteam, die „Hürtgenwald-Elf“, hatten Günther Zimmermann und Klaus Hallmanns zusammengestellt. „Wir wollten eine Mannschaft auf den Platz bringen, die auch ein wenig mitspielen kann“, erklärte Zimmermann. Dafür hatten sie die besten Spieler befreundeter Altherren-Teams angesprochen.

Aus den Reihen der Hürtgener selbst stammten neben Hutmacher noch Stefan Kreuz und Peter Nießen. Für Coach Zimmermann selbst schwang allerdings auch ein wenig Wehmut mit: „Eigentlich wollte ich auch selbst spielen, aber ausgerechnet vor einer Woche musste ich mich dann noch leicht verletzen.“

Die Kölner auf der anderen Seite hatten einen Kader aufgefahren, der sich sportlich sehen lassen konnte. Mit Carsten Cullmann und Thomas Cichon standen zwei Spieler in der Abwehr, die in der Bundesliga so manchen Gegner zur Verzweiflung brachten. In der Schaltzentrale waltete Stefan Engels. Auch der Euskirchener Nino Flohe erhielt nahe der Heimat seinen Einsatz.

Sportlich erlebten die Zuschauer indes die erwartet klare Angelegenheit. Nach etwa fünf Minuten war es FC-Stürmer Holger Gaißmayer, der die Gäste in Führung brachte. Auch wenn die Heimauswahl zwischenzeitlich durch Marcel Heidbüchel auf 1:3 und durch Marco Gerards auf 2:5 verkürzen konnte, schnupperten die Zuschauer zu keiner Zeit an der Sensation. Den Endstand für die Kölner erzielte schließlich Kai Schneider mit dem 8:2.

An der Seitenlinie erlebten rund 400 Besucher das Spiel am gut besuchten Sportplatz. Vor der Partie hatten die Alten Herren aus Hürtgen bereits gegen die Nachbarn von der SG Germania Burgwart gespielt. Diese Partie hatten ebenfalls die Gäste nach Elfmeterschießen für sich entschieden.

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