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1. BC Düren: Die Heimmacht hat’s auch auswärts drauf

Von: kte
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In Bonn gewann der 1. BC Düren mit 7:0. Weiter geht es am 17. Dezember gegen Spitzenreiter Bischmisheim. Foto: imago/ZUMA Press

Beuel/Düren. „Ich kann mich nicht an einen Sieg gegen die Bonner erinnern“, kramte Rolf Pütz, Vorsitzender des 1. BC Düren, in der Gedächtniskiste. „Wie in Trance“ erlebte er die 7:0-Darbietung seines Teams im Bonner Stadtbezirk Beuel.

„Gigantisch. Da fällt einem nichts mehr zu ein. Ich habe es immer noch nicht richtig verarbeitet – so etwas habe ich noch nie erlebt“, überschlug sich Pütz beim Loben der Dürener Badminton-Asse fast. Kein Wunder: Düren ist mit 16 Zählern Zweiter in der Badminton-Bundesliga. Punktgleich mit Bischmisheim und Refrath.

Die drei Top-Teams sind sogar satzgleich, weshalb nur das unterschiedliche Spielverhältnis für die Platzierung ausschlaggebend ist. „Wir hatten noch nie eine so gute Platzierung in der Bundesliga“, frohlockte Pütz. Gegen eine Beueler Mannschaft in bestmöglicher Formation startete Düren mit einem durch eine Zerrung im Oberschenkel angeschlagenen Kai Schäfer – eigentlich Einzelspezialist – und Mark Caljouw ins zweite Männer-Doppel.

Souverän entschieden die beiden das Match gegen Erik Meijs/Daniel Hess für sich (11:9, 11:4, 11:6). Es folgte das Frauen-Doppel. Birgit Overzier (frühere Michels) und Hannah Pohl forderten Maria Ulitina und Cheryl Seinen über fünf Sätze. Zwei knappen Satzsiegen der Dürenerinnen folgten zwei deutliche Satzsiege der Bonnerinnen –„dann haben sich unsere Spielerinnen wieder berappelt und den fünften Satz recht deutlich gewonnen“, kommentierte Pütz den 3:2-Satzsieg (12:10, 11:9, 7:11, 4:11, 11:7).

Es folgte das erste Männer-Doppel. Der Inder Akshay Dewalkar und der Schotte Patrick MacHugh mussten sich dem Dürener Niederlande-Doppel Ruben Jille/Jelle Maas geschlagen geben (10:12, 7:11, 9:11). Im Frauen-Einzel holte die Ukrainerin Ulitina einen Viersatzsieg gegen Luise Heim (11:9, 10:12, 11:7, 11:9) und damit das zwischenzeitliche 4:0. Zwei Punkte hatte der BC schon sicher.

Im ersten Männer-Einzel gab es eine Neuauflage des Finales der niederländischen Einzel-Meisterschaft: Erik Meijs gegen Mark Caljouw. Meijs hatte zuvor nur eine Einzel-Niederlage am ersten Spieltag hinnehmen müssen, konnte im Spiel gegen Bischmisheim sogar den deutschen Top-Spieler Marc Zwiebler eine Niederlage beibringen. Doch Caljouw beendete Meijs‘ Serie mit 3:0 (11:9, 11:7, 11:7).

Parallel lief das zweite Männer-Einzel, in dem es Jille mit Lukas Resch zu tun bekam. Schlussendlich zwang der Dürener den Jungspund über fünf Sätze in die Knie (11:8, 14:15, 9:11, 11:7, 12:10). Und das Mixed Maas/Seinen setzte dem „fulminanten Sieg“ gegen Dewalkar/Eva Janssens auch noch die Krone auf (9:11, 11:8, 11:7, 11:8).

Nachdem daheim schon einige Male die drei Punkte geholt wurden, glückte dies erstmals auch auswärts. Am Samstag, 17. Dezember, empfängt der BC Spitzenreiter Bischmisheim ab 15 Uhr in der Nelly-Pütz-Halle. Ein Gipfeltreffen kurz vor Weihnachten.

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