02421 geht auf die Überholspur

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In den Verteilerkästen wurde die neue Vectoring-VDSL-Technik direkt neben die bisherigen Kupferanschlüsse angebracht. Jeder Hausanschluss kann mit weniger Handgriffen umgeklemmt werden. Foto: Abels

Düren/Merzenich. Für 23.000 Haushalte in großen Teilen der Stadt Düren und in der Gemeinde Merzenich gehört die Zeit langsamer Internetverbindungen der Vergangenheit an. In dieser Woche hat die Telekom im Vorwahlbereich 02421 ein leistungsstarkes VDSL-Netz freigeschaltet, das Downloads von bis zu 100 und Uploads von bis zu 40 Megabit pro Sekunde ermöglicht.

In Düren kommen die Kernstadt, Arnoldsweiler, Lendersdorf und Niederau in den Genuss der neuen Technik. Im Frühjahr folgen weitere 18.000 Haushalte vor allem in den westlichen Stadtteilen, aber auch Randbereiche der Gemeinde Nörvenich.

Da seit Anfang Januar auch bereits die bis dahin schlecht versorgten Stadtteile Merken, Konzendorf, Berzbuir, Kufferath und Birgel von der Stadtwerke-Tochter Leitungspartner und der Soco Network Solutions mit bis zu 64 Megabit beliefert werden, ist spätestens Ostern das komplette Stadtgebiet versorgt, freut sich Paul Larue. „Eine schnelle Verbindung ist längst ein harter Standortfaktor geworden“, betont der Bürgermeister. Sie werde nicht nur von ansiedlungswilligen Firmen vorausgesetzt, sondern immer öfter auch von Privatleuten, die ein Haus bauen wollen.

Für die neue Technik hat die Telekom in Merzenich und im ersten Bauabschnitt in Düren bislang 58 Kilometer Glasfasernetz verlegt und damit 87 Verteilerkästen mit der Vermittlungsstelle angeschlossen. Für die letzten Meter bis zum Endverbraucher wird weiter auf die vorhandene Kupferleitung vertraut, so dass zwar nicht überall die Maximal-Geschwindigkeit abrufbar ist, aber immer noch eine deutlich höhere als bisher. Die Umschaltung erfolgt nicht automatisch, sie muss beim Netzbetreiber beantragt werden und macht einen Tarifwechsel erforderlich.

In den Ausbau des Netzes hat die Telekom zwischen sechs und sieben Millionen Euro investiert. Genaue Zahlen machte das Unternehmen nicht. Neben Eschweiler ist Düren die erste Stadt in der Region, in der die sogenannte Vectoring-Technik eingesetzt wird, die Störungen im Kupferkabel auf den letzten Metern bis zum Kunden spürbar reduziert.

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