Neue LED-Lampen: «Es wird mit der Umrüstung heller in Düren»
Düren. Es wird heller in der Stadt. Das steht für Richard Müllejans außer Frage. Seit der Dürener Service Betrieb (DSB) die 10.500 Straßenleuchten im Stadtgebiet am 1. Januar von den Stadtwerken (SWD) übernommen hat, läuft die Umrüstung auf die kohlendioxid- und energiesparende Leuchtdioden-Technik (LED) auf Hochtouren.
Wem gehören die turtelnden Pfauen?
Kreuzau. Ein Pfauenpärchen macht es sich seit einigen Tagen auf Hecken und Dächern in Kreuzau-Boich gemütlich. Woher es kommt und wem es gehört wissen Gerda Engels und die anderen Anwohner trotz vieler Anrufe nicht.
Indoor-Kartrennen: «Boxenludolfs» liegen vorne
Rödingen/Eupen. Bei bitterkalten Hallentemperaturen wurde das vermutlich kälteste Indoor-Kartrennen des Jahres ausgetragen. Ein volles Starterfeld war allerdings garantiert bei 25 Teams mit jeweils zwei Fahrern. Die Stimmung unter den Teams war sportlich verbissen, gleichwohl gut und freundschaftlich.
Brandstiftung am Miesheimer Weg
Düren. Der Hochhaus-Kellerbrand am Miesheimer Weg am 11. Februar war Brandstiftung. «Daran besteht kein Zweifel», bestätigte ein Polizeisprecher eine Anfrage der DZ.
Parkinson: Der Arzt kommt jetzt per Video ins Haus
Düren/Münster. Seit fast vier Wochen steht Werner Bloss jeden Tag im Rampenlicht. Morgens um neun Uhr das erste Mal: «Über einen kleinen Sender am Handgelenk schalte ich bei mir im Wohnzimmer die Video-Kamera und den Scheinwerfer ein», berichtet der 81-Jährige aus Münster.
Neonazi-Morde: Stadt ruft zur Schweigeminute auf
Düren. Wenn am heutigen Donnerstag in Berlin der zentrale Staatsakt der Verfassungsorgane des Bundes zum Gedenken an die Opfer der rechtsextremistischen Mordserie in Deutschland stattfindet, schließen sich auch die Stadt Düren und ihr Integrationsausschuss dem Aufruf zu einer Schweigeminute um 12 Uhr an.
Eine Schnapsidee? Nein! Ein Likör.
Von Stephan Johnen | 24.08.2011, 18:00
Nun, nicht ganz. «Wir sind ein wenig blauäugig an die Sache herangegangen», blickt Michael Rambadt zurück. Die drei Vossenacker hatten schon viele Stunden in der Küche verbracht, um nach einem geheimen Rezept für Freunde, Bekannte und für Feierlichkeiten Holunderlikör als Geschenk herzustellen.
Offenbar so gut, dass vor zwei Jahren die Idee reifte, den «Original Vossenacker Holunderlikör» unter dem Namen «Hola» zu produzieren und zu verkaufen. Welche Schritte bis zur Gründung einer GbR und dem ersten Abfüllen einer Flasche notwendig sind, lernten die Freunde auf dem Weg dorthin kennen. Es war eine weite Strecke.
EU-Spirituosengesetz, Lebensmittelrecht, Hygienevorschriften, Bilanzbuchhaltung, Marketing und Grundlagen von Kalkulation und Vertrieb: Der Start der eigenen Likör-Produktion ließ sich nicht von jetzt auf gleich umsetzen.
Zumal Christof Lutterbach hauptberuflich als Elektrotechniker arbeitet und Michael Rambadt im Forschungszentrum Jülich als Diplom-Mathematiker den dortigen Super-Computer betreut - und beide nicht den Wunsch hegen, Großindustrielle in Sachen Likör zu werden.
Die Herstellung einer eigenen Spezialität soll weiterhin ein Hobby bleiben. Nur auf professioneller Basis. So wurde im Jahr 2009 mit amtlicher Genehmigung und unter amtlicher Kontrolle die Produktion von der Wohnküche in die tageweise angemietete Industrieküche verlegt.
Seit April ist die «Hola GbR» auch zertifizierter Produzent unter dem Dach der Regionalmarke Eifel. Alle Rohstoffe ihres Likörs kommen aus der Region. «Die Vorgaben entsprechen auch unserer Philosophie», finden die Vossenacker Freunde. «Wir gehen ja auch beim Metzger im Ort einkaufen.»
Klinken haben die Likör-Produzenten im Freizeitbereich aber auch außerhalb des Ortes kräftig geputzt, schließlich lief der Verkauf ab eigener Haustüre zunächst eher überschaubar. Mittlerweile ist der Likör, dessen Markenzeichen ein stilisiertes Panoramabild von Vossenack ist, unter anderem auch in Kleinhau, Simonskall, Schleiden, Heimbach, Monschau, Aachen und auf dem Dürener Wochenmarkt zu erhalten.
«Wir haben nie daran gezweifelt, dass wir die Flaschen auch wieder loswerden», sagt Christof Lutterbach. «Wir mussten aber auch zu keinem Zeitpunkt davon leben. Das beruhigt.» Und was kommt in Zukunft? Ein neues Getränk? «Hola» für die Dame? Die Freunde winken ab. «Wir sind mit einem Produkt ausgelastet.» In diesem Jahr wird die Produktion erneut gesteigert.
Mit der Gründung der «Hola GbR» haben sich die drei Geschäftsführer Christiane und Christof Lutterbach und Michael Rambadt auf die Herstellung des Holunderlikörs spezialisiert.
Ihr Produkt wurde jüngst von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) mit einer Prämierung in Silber ausgezeichnet.
Gerade zur Sommerzeit empfiehlt Christiane Lutterbach «Holacuja» - einen fruchtigen Cocktail, den sie selbst im Eigenversuch zusammengestellt hat.
Vier Zentiliter Hola werden mit zwei Zentilitern braunem Rum und acht Zentilitern Maracujasaft in ein Cocktail-Glas mit gecrushtem Eis gefüllt.
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