Sportvereine können steigende Beiträge nicht stemmen
Düren/Wenau. Rainer Bartz und Michael Overhage schütteln in diesen Tagen häufig den Kopf. Das liegt aber nicht (nur) an den durchwachsenen Leistungen ihrer Mannschaften.
Der erste von vier möglichen Siegen Evivos?
Düren. Im dritten Spiel der Meisterschaftsrunde ist Georg Klein in das kalte Wasser geschmissen worden. Gegen Generali Haching musste Stefan Hübner mit einer Fußverletzung ausscheiden.
Erfolgreiche Premiere der 11. kabarettistischen Revue der «Skunk KG»
Düren. Es gibt Tage, an denen selbst die Reliquie der Heiligen Anna betrübt ihren Kopf hängenlässt. Davon sind zumindest die Mitglieder der «Skunk KG» felsenfest überzeugt. Glaubt man den anarchistischen Antikarnevalisten aus dem Komm-Zentrum, bewegt sich in Düren zwar viel - vieles davon aber in die falsche Richtung.
«Down in December» belegt zweiten Platz bei Band-Contest «Emergenza»
Düren/Köln. Samstags wird es laut im Garten der Familie Kirschbaum an der Kreuzauer Straße. Dann probt die Punk- und Alternative-Rock-Band «No fear the Enemy» in einer kleinen Gartenlaube hinter dem Haus. Und einmal im Jahr werden die Nachbarn zum Garten-Konzert eingeladen. «Als Dankeschön dafür, dass sie uns ertragen», sagt Flo Kirschbaum.
400 Unterstützer für den evangelischen Friedhof
Düren. Die Regenschirme, die an einigen Tagen bei Trauerfeiern auf dem evangelischen Friedhof unverzichtbar sind, werden in Zukunft nicht mehr gebraucht. Nach der Sanierung der alten Friedhofsmauer sollen auf dem angrenzenden Grundstück eine Trauerhalle sowie ein Columbarium (Urnenbegräbnisstätte) errichtet werden.
Kinderklinik des Birkesdorfer Marien-Hospitals erweitert Angebot
Birkesdorf. Auch, wenn es auf den ersten Blick vielleicht schmerzhaft klingen mag, eine Nadel in den Muskel oder die Nervenbahnen zu führen, ist es wohl doch - zumindest aus der Sicht eines Erwachsenen - nur ein kleiner Picks.
Unterwegs im Dienst der Verkehrssicherheit
Von Stephan Johnen | 03.09.2010, 16:37
Gefragt ist Maßarbeit, es gibt nur einen Versuch. Die Straßenwärter haben von Fällen gehört, in denen Markierungen über Dreck, Steine, ja «rund um Eichhörnchen» gezogen wurden. «Das können Sie sich im Internet angucken», sagt Helmut Schmidt, Leiter der Kreisstraßenmeisterei. «Das würde ich nie durchgehen lassen», fügt er hinzu. Die Markierungsarbeiten sind nur ein kleines Beispiel aus dem dicken Aufgabenkatalog der Straßenmeisterei. Doch sie stehen sinnbildlich für das, was die Arbeit der Straßenwärter ausmacht: Ordnung schaffen und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer rund um die Uhr gewährleisten. In jeder Jahreszeit, an jedem Tag, zu jeder Stunde.
Ein Straßenwärter ist dabei ein echtes Multitalent: Er beherrscht die Kunst des Baumrückschnitts ebenso wie das Ausbessern von Schlaglöchern, er pflegt Ausgleichsflächen und räumt beim Winterdienst die Straßen von Schnee und Eis. «In diesem Beruf ist Flexibilität gefragt», betont Helmut Schmidt. Handwerklich, und auch zeitlich. Wenn es hart auf hart kommt, wird der Feierabend auch schon einmal verschoben. Wie im vergangenen Winter, wo die Straßenwärter so viele Überstunden angesammelt haben, dass sie voraussichtlich erst bis Ende Oktober ganz abgebaut sind. 110 Einsätze wurden gefahren, 1400 Tonnen Salz ausgestreut. Der Winter davor war ebenfalls nicht mild, doch so lange am Stück mussten die Mitarbeite der Straßenmeisterei seit 40 Jahren nicht mehr räumen und streuen.
Durch diesen Schnee-Marathon blieben später einige Dinge liegen, beispielsweise in der Gehölzpflege. «Wir versuchen, das wieder aufzuholen», bittet Schmitz um Verständnis.
Scherben auf dem Fahrradweg
Vorrang hat stets die Verkehrssicherungspflicht. Zwei Streckenwarte sind beispielsweise jeden Tag auf festgelegten Routen unterwegs, um die kreiseigenen Straßen zu kontrollieren. Dabei legen sie rund 30.000 Kilometer im Jahr zurück. Sie fegen Scherben von Fahrradwegen, streuen Ölspuren nach Unfällen ab, ersetzen beschädigte oder gestohlene Verkehrsschilder und Leitpfosten. «Gab es einen Unfall, werden wir im Regelfall alarmiert», berichtet Helmut Schmidt. Die Streckenwarte prüfen auch Leitplanken und Brücken nach Kollisionen, führen kleine Reparaturen vor Ort durch - oder veranlassen das Nötige. Sie schreiben auch Rechnungen an Unfallverursacher: für verbogene Pfosten, beschädigte Bäume, beschädigte Mittelinseln.
«Straßenbegleitgrün»
Andere Trupps der Meisterei sind unterwegs, um das - Amtsdeutsch formuliert - Straßenbeleitgrün zu pflegen. Vom Handrasenmäher bis zum Unimog mit zwei ansteuerbaren Mäharmen bietet der Fuhrpark einen reichhaltigen Fundus für die anfallenden Arbeiten. Rund 1,3 Millionen Quadratmeter Grünfläche müssen jedes Jahr gepflegt werden. «Es gibt jeden Tag genug zu tun», versichert Leiter Schmidt.
Gearbeitet wird übrigens selbst dann, wenn Straßenwarte am Wegesrand sitzen: Bis Ende September steht im Land die Verkehrszählung an. Alle fünf Jahre gehört auch das Erfassen von Verkehrsströmen zu den Aufgaben der Straßenwarte.
Zuständig für 195 Kilometer Straße
Die Straßenmeisterei des Kreises mit Sitz in Stockheim ist verantwortlich für 195 Kilometer Straßen. Zum Zuständigkeitsbereich der 19 Mitarbeiter zählen zudem: 25 Kilometer Radwege, 22 Brücken, 7600 Bäume, sieben Kilometer Kanal, 129 Schächte, 100 Kilometer Rinnen außerhalb der Ortschaften und 2700 Straßenabläufe.
Auch die Pflege der Grünstreifen, in Amtsdeutsch: Straßenbegleitgrün, gehört zu den Aufgaben der Straßenmeisterei. Im Kreisgebiet gibt es beispielsweise 680.000 Quadratmeter Rasen und Wiesen entlang der Straßen, der zwei bis vier Mal im Jahr von den Mitarbeiten gemäht wird. Auch 800.000 Quadratmeter Gräben und Böschungen müssen gepflegt werden.
![]() |
|
|
|
| HOME | EUREGIO | AACHEN | VIDEONEWS | RSS | NEWSLETTER | SPORT | ALEMANNIA | LOKALSPORT | ANZEIGENMARKT | PROBEABO | URLAUBSSERVICE | NEUES ABO | REDAKTION | KONTAKTADRESSEN | IMPRESSUM | VERANSTALTUNGSKALENDER | KINO | RATGEBER | FORUM | ONLINEARCHIV | | |||
|
DATENSCHUTZ: DISCLAIMER | DESIGN: EINWAAGE |
TECHNIK: NETZVERSTAND
PARTNERSITES: AN-ONLINE | 5ZWO | CENTER.TV |
|||



