Aachen - Zwischen Rechtsanspruch und freier Wahl

Zwischen Rechtsanspruch und freier Wahl

Von: Thorsten Karbach
Letzte Aktualisierung:
Kinder Schule Schulanfang
Bis zum 30. Oktober muss die Entscheidung fallen. Rund 2000 Kinder werden dann an einer von 40 Aachener Grundschulen angemeldet. Vom 25. bis 30. Oktober läuft die Anmeldefrist, bis dahin müssen sich die Eltern entschieden haben. Denn sie haben die Wahl - zwischen Gemeinschafts- und Katholischen Grundschulen oder auch Montessori-Pädagogik.

Aachen. Bis zum 30. Oktober muss die Entscheidung fallen. Rund 2000 Kinder werden dann an einer von 40 Aachener Grundschulen angemeldet. Vom 25. bis 30. Oktober läuft die Anmeldefrist, bis dahin müssen sich die Eltern entschieden haben. Denn sie haben die Wahl - zwischen Gemeinschafts- und Katholischen Grundschulen oder auch Montessori-Pädagogik.

Sie können sich für jahrgangsübergreifenden Unterricht oder das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung entscheiden. Und vieles mehr.

Zwar gibt es immer noch einen sogenannten Rechtsanspruch auf die nächstgelegene Grundschule (vom Wohnort), theoretisch kann aber jedes Kinder an jeder Aachener Grundschule angemeldet werden. Und sind dort nicht alle Plätze durch Kinder - mit Rechtsanspruch - aus der Nachbarschaft belegt, dann können auch Fünf- und Sechsjährige aus Walheim in Vaalserquartier und Kinder von der Hörn in Brand eingeschult werden.

Schulbezirksgrenzen gibt es nicht mehr und wird es in Aachen auch so schnell nicht mehr geben. Auch wenn die Landesregierung den Kommunen freistellen will, ob sie Grenzen hochzieht oder nicht. Verwaltung und politische Mehrheit zeigten sich in Aachen zuletzt aber einig, dass das aktuelle Verfahren erfolgreich sei. Also, dass jedes Kind jenen Rechtsanspruch auf die nächstgelegene Gemeinschaftsgrundschule und Bekenntnisgrundschule (also städtische Katholische Grundschule) hat. „Nächstgelegen bedeutet, dass es einen Rechtsanspruch auf die Schule mit dem kürzesten, direkten Fußweg gibt”, erklärt Björn Gürtler vom städtischen Presseamt. Den „kürzesten, direkten Fußweg” definiert dabei die städtische Schulverwaltung. Er ist unabhängig von der Distanz „Luftlinie”, die zwischen Wohnort und Schule liegt.

Mehr als 7500 Kinder besuchen im laufenden Schuljahr 41 Grundschulen. Welche Wahlmöglichkeiten zwischen die rund 2000 I-Dötzchen des nächsten Sommers haben, lesen Sie in unsereE-Paper oder in unserer gedruckten Samstagsausgabe.
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