Aachen - Zwei Straftäter am Grenzübergang „einbehalten“: Haft

Zwei Straftäter am Grenzübergang „einbehalten“: Haft

Von: red/pol
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Aachen. Einen guten Riecher bewiesen jetzt Beamte der Bundespolizei. In einem Bus auf der grenzüberschreitenden Linie 44 kontrollierten sie am ehemaligen Grenzübergang Aachen-Horbach zwei Männer. Für beide war die Fahrt dann zu Ende.

Der 33-jährige Algerier und der gleichaltrige Tunesier konnten sich nicht ausweisen. Da der Verdacht der unerlaubten Einreise bestand, mussten sie sich auf dem Bundespolizeirevier in Eschweiler einer intensiveren Kontrolle unterziehen.

Nach Überprüfung der Fingerabdrücke stellte sich heraus: Nach beiden wurde gefahndet - und zwar nicht nur einmal. Der 33-jährige Algerier wurde von der Staatsanwaltschaft Aachen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und ein weiteres Mal wegen Diebstahl gesucht. Da er eine verängte Geldstrafe von 1900 Euro nicht begleichen konnte, ging er für rund ein halbes Jahr in Haft.

Sein Mitreisender wurde von der Staatsanwaltschaft Chemnitz wegen eines Raubes gesucht. Ihn erwartet eine siebenmonatige Freiheitsstrafe. Zudem wurde er von der Staatsanwaltschaft Zwickau wegen einer gefährlichen Körperverletzung gesucht.

Auf beide Männer kommt zu allem nun auch noch ein Verfahren wegen der unerlaubten Einreise. Beide wurden in die Justizvollzugsanstalt Aachen gebracht.

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