Zwei Konzerte von „Carolin No“ im Katechetischen Institut

Von: red
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Aachen. Musik kann beseelen, befreien, bezaubern, beglücken und einfach rundum begeistern! Das alles haben über 250 Menschen bei zwei Konzerten von „Carolin No“ im Katechetischen Institut des Bistums Aachen hautnah erlebt und erfahren. Das Würzburger Musi-kerduo Caroline und Andreas Obieglo spielte, unterstützt vom Cellisten Tilmann Wehle, auf Einladung von Rainer Oberthür und ließ Zuhörer und Zuschauer mal sprachlos staunen, mal enthusiastisch jubeln, mal gerührt empfinden und mal laut lachen.

Zelebriert jeden Ton

Was macht das Geheimnis der Musik von „Carolin No“ aus? Ist es Caros unvergleichliche Stimme, die jeden Ton zelebriert und auskostet, Andis mal filigranes, mal virtuoses Spiel an Klavier und Gitarre? Das traumhafte Zusammenspiel und Timing des Ehepaars, gepaart mit dem warmen Ton des Cellos? Ist es womöglich die Echtheit und Gegenwärtigkeit der Musiker, die mit Hingabe in jedem Lied eine enorme emotionale Bandbreite durchschreiten?

Der vielfältige Einfluss von Jazz, Blues, Rap, Volksmusik, Elektro und Klassik, der zu etwas Unverwechselbaren führt? Sind es die mal tiefsinnigen, mal hintersinnigen Geschichten in den Liedern rund um Leben, Liebe und Sinn? Ist es vielleicht die unaufdringliche Könnerschaft, die das Komplexe gern einfach zugänglich präsentiert, so dass Musiklaien wie Experten mit offenem Mund staunen?

Caro und Andi tun in jedem Moment das, wozu sie berufen sind und wovon ihr Herz voll ist. Als „Carolin No“ haben sie seit Jahren ihren eigenen Sound gefunden. Ihre zweite bundesweite Tour führte sie erstmals nach Aachen. Das Programm umfasst in großartiger Dramaturgie neue Lieder wie „Mary‘s Song“ und Klassiker ihres neun CDs umfassenden Repertoires (www.carolin.no) wie „Hear the silence“ und „Loveland“, gespickt mit visuellen Impulsen an der Leinwand in Form mitspielender Musikerfreunde, Szenen aus ihrem Leben und animierten Filmen.

Das Publikum dankte den Musikern mit lang anhaltendem Applaus. Nach vielen Zugaben improvisierte Andi am Flügel Lieder zum Advent, bevor der Standard „All of me“ unverstärkt vorgetragen ein unvergessliches Konzert ausklingen ließ. Schön, dass sie am Ende versprachen: „Wir werden wiederkommen nach Aachen!“

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