Zwei Jahre Aachener Schauspielschule: Der Andrang ist groß

Von: lhe
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Ausgelassene Freude über den zweiten Geburtstag: Die Aachener Schauspielschule erfreut sich großer Beliebtheit. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Eine gute Ausbildung – das ist das A und O. Egal ob man Anwalt, Elektriker oder eben Schauspieler werden will. Von diesem Grundsatz ist auch Schauspieler und Inszenierungspädagoge René Blanche überzeugt. Er sagt: „Es gibt viele junge Menschen, die mal mit Komparserie angefangen haben.“ Allein dadurch wäre der Einstieg in Film, Fernsehen und Theater aber noch nicht gemacht.

Um auch anderen den Traum von der Schauspielerei zu ermöglichen hat er deshalb gemeinsam mit Andrea Royé und Gerhard Schneider vor zwei Jahren die Aachener Schauspielschule gegründet. Das feierten sie mit einer öffentlichen Geburtstagsparty in der Katholischen Hochschulgemeinde.

Was damals mit Workshops begann, wurde schnell um eine zweijährige Ausbildung ergänzt, deren zweiter Jahrgang gerade losgelegt hat. Und der Andrang ist groß: So gut wie jeden Tag komme mittlerweile eine Anfrage, so Schulleiter Blanche. Der Traum von der großen Karriere lebt in vielen.

Doch Royé, die künstlerische Leiterin, gibt zu bedenken: „Schauspielerei ist ein wunderbarer Beruf, der tollste wie ich finde, aber es ist ein Risikoberuf.“ Darum findet sie es sehr wichtig, dass die Ausbildung an der Schauspielschule berufsbegleitend gestaltet wird. So haben ihre Schützlinge die Möglichkeit, durch kleine Rollen oder einen anderen schon erlernten Beruf Geld zu verdienen und ein Stück Sicherheit beizubehalten. Um diese Möglichkeit zukünftig auch in Belgien anbieten zu können, plant die Schule ein Euregio-Schauspielstudio in Eupen zu eröffnen.

Die Schauspielschüler Thomas Adamek und Simon Tobias Gerullies haben das erste Jahr ihrer Ausbildung bereits absolviert und erzählen von ihren Ambitionen und Fortschritten. Am meisten hätte ihm die Sprecherziehung geholfen, so Adamek. Auch der Unterricht in Schauspiel, Tanz, Gesang und Kamera-Acting sei sehr gut.

Neben den angehenden Profis, können auch Laiendarsteller und Hobbyschauspieler ihre Fähigkeiten im „Club Créatif“ der Schule ausbauen. Zudem gab der Regisseur Wolfgang Dinslage, der hier als Dozent tätig ist, zur Feier des Tages einen offenen Workshop für Laien, Komparsen und Neulinge. Über drei Plätze im Workshop konnten sich die Gewinner eines Partyspiels bei der Feier in der Pontstraße freuen.

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