Zwei Haupt- und eine Gesamtschule verlieren Zuspruch

Von: sh
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Aachen. Es sind die bekannten Sorgenkinder, die im aktuellen Bericht über die Anmeldezahlen an den weiterführenden Schulen auftauchen. Am Dienstag wurde das Zahlenwerk den Politikern im gemeinsamen Sitzungstermin von Kinder- und Jugend- sowie Schulausschuss vorgestellt.

Und darin wird deutlich: Die am Stadtrand im Schulzentrum Hander Weg beheimatete Heinrich-Heine-Gesamtschule (HHG) sackt weiter ab. Eigentlich ist die HHG sechszügig und somit für insgesamt 162 Schülerinnen und Schüler angelegt. Für das kommende Schuljahr 2015/16 liegen laut Bericht aber gerade einmal 66 Anmeldungen vor. Schon im vergangenen Jahr hatten sich zunächst erst 43 Schüler an der HHG angemeldet. Durch Umverteilungen lag die Aufnahmezahl in Laurensberg schließlich bei 96.

Ganz anders die Situation in Brand: Der Ansturm auf die dortige Gesamtschule ist seit Jahren riesig. 265 Anmeldungen sind es dieses Mal. Da die Kapazitätsgrenzen in Brand jedoch bei insgesamt 162 Schülern in den fünften Klassen liegen, muss die Gesamtschule im Aachener Süden 103 Ablehnungen aussprechen. Auch an der Maria-Montessori-Gesamtschule (9)und an der 4. Gesamtschule (12) mussten einige Schüler abgelehnt werden.

Trend setzt sich fort

Der Trend der letzten Jahre setzt sich unterdessen an zwei von drei Aachener Hauptschulen fort. Die Schulform ist nicht mehr sonderlich gefragt. Mehr als ein Drittel weniger Anmeldungen liegen der Gemeinschaftshauptschule Aretzstraße vor. Waren es im vergangenen Jahr noch 34, sind es für das Schuljahr 2015/16 lediglich 20. Auch die GHS Burtscheid verliert weiter – von 25 Anmeldungen (214/15) sinkt der Zuspruch auf 18 Anmeldungen für 2015/16. Einzig die GHS Drimborn weist konstante Anmeldezahlen vor (jeweils 40 für 2014/15 und 2015/16).

Das Inda-Gymnasium in Kornelimünster mit aktuell 170 Anmeldungen und das Gymnasium St. Leonhard (125 Anmeldungen) in der City haben unterdessen beantragt, im kommenden Schuljahr jeweils eine halbe Klasse zusätzlich einrichten zu können, um die hohe Nachfrage bewältigen zu können.

„Im Rahmen der Verteilungsgespräche wurde deutlich, dass eine Verteilung der am Inda-Gymnasium und am Gymnasium St. Leonhard angemeldeten Schülerinnen und Schüler auf andere Gymnasien innerhalb des Stadtgebietes unter Berücksichtigung der Zweit- und Drittwünsche nicht möglich ist“, heißt es von Seiten der Verwaltung, die das Ansinnen der Schulen unterstützt. Ein zusätzlicher Bedarf an Räumen und Personal ergebe sich durch die einmalige Erweiterung nicht.

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