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Zwei große Werke: Ausstellung zum Jubiläumsjahr Karls des Großen

Von: Bernd Mathieu
Letzte Aktualisierung:
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Details: (von oben) das Karls-Monogramm, die Krone, der Ring, der Bart in schönsten Farben, das Gesamtkunstwerk mit Bild und Maler.
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Was für ein Bild der Stadt! Emil Ciocoiu hat Dom und Rathaus in den Mittelpunkt der nächtlichen Aachener Atmosphäre gestellt.
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Farbe, Licht, Details: Emil Ciocoiu.
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Das Karolus-Zeichen
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emilmja10 14.01.2014 Emil Ciocoiu, "Karl der Große",

Aachen. Für Emil Ciocoiu war es zunächst einmal ein langes und konzentriertes Überlegen. Und dann hat er sich entschieden: Zum Jubiläumsjahr 2014, in dem die Stadt Aachen mit drei Ausstellungen an den 1200. Todestag Karls des Großen erinnert, präsentiert er der Öffentlichkeit zwei interessante Werke.

Der aus Rumänien stammende Aachener Künstler, gerade erst in einer stark beachteten Ausstellung mit 200 Bildern im Nationaltheater in Bukarest gefeiert, hat ein 2,50 Meter hohes und 1,80 breites Ölgemälde mit dem Kaiser und ein zweites Bild mit nächtlichen Motiven der Stadt Aachen geschaffen. Es sind zwei beeindruckende Gemälde, die Emil Ciocoiu jetzt in seinem Atelier in der Aachener Innenstadt vorstellte.

Mit Kaiser Karls Porträt begann er im Jahr 2011, fertiggestellt wurde es im Herbst 2013. „Ich habe mich gefragt, wie er damals gekleidet war. Das weiß niemand wirklich so genau.“ Also hat der Künstler seiner Fantasie freien Lauf gelassen. Für ihn ist Karl das Symbol des ersten Europäers. „Darauf habe ich mich konzentriert.“

Ciocoiu deutet es mehr als nur an; denn die Europa-Farbe Blau dominiert das Bild. Es vermittelt die Berichte über den für seine Zeit großwüchsigen Karl, seine Statur wird in mehreren Facetten lebendig, geradezu auffällig präsent. „Die Augen waren mir sehr wichtig, er schaut uns an, vermittelt Hoffnung für Europa, für uns, die Europäer, die Menschen.“

Emil Ciocoiu lässt die historische Wahrheit des nach unseren heutigen Maßstäben gewaltsamen Herrschers nicht weg: Das Schwert sagt alles („Das Werkzeug der Gewalt“, so die Beschreibung des Malers) – und wird doch nach unten hin in seiner Farbe europäisch blau. Aus der Entfernung gewinnt man schnell den Eindruck, dass dieses Blau in Wasser übergeht – ein Hinweis auf Aachen, die Stadt des Wassers.

Das Karls-Monogramm ist ebenfalls ein wesentliches Detail des Kunstwerks. Es setzt sich in einer Art Kette mit den europäischen Sternen fort. Emil Ciocoiu: „Auch eine Einladung an uns, sich auf Europa wirklich einzulassen.“

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