Zumwinkels Millionenbuße hilft auch Behinderten in Aachen

Von: ddp
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Der frühere Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post AG, Klaus Zumwinkel, am Montag neben seinem Anwalt Hanns Feigen vor dem Landgericht Bochum. Foto: dpa

<b>Aachen. </B>Die im Prozess gegen den Ex-Postchef Klaus Zumwinkel verhängte Geldbuße in Höhe von einer Million Euro kommt auch sieben gemeinnützigen Einrichtungen in NRW und Deutschland zugute.

Jeweils 40.000 Euro gehen an die Kindernothilfe in Duisburg und die Aktion „Deutschland hilft”, wie ein Sprecher des Landgerichts Bochum auf ddp-Nachfrage mitteilte.

Jeweils 25.000 Euro erhalten die Stiftung Deutsche Kinderkrebshilfe in Bonn, eine Behindertenhilfe in Aachen, die von Bodelschwinghschen Anstalten in Bielefeld-Bethel sowie die Naturschutzorganisation WWF in Frankfurt am Main.

Weitere 20.000 Euro gehen an den Verein „Basis” aus Recklinghausen, der sich für Straffällige einsetzt.

Die übrigen 800.000 Euro muss der frühere Postchef an die Staatskasse zurückzahlen. Das Bochumer Landgericht hatte Zumwinkel am Montag wegen Steuerhinterziehung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung sowie einer Geldbuße von einer Million Euro verurteilt.
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