Aachen - Zum Start gibt‘s die Mittagspause

Zum Start gibt‘s die Mittagspause

Von: Kathrin Albrecht
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Die letzten Arbeiten laufen: An der Bendelstraße eröffnet das Helene-Weber-Haus eine Dependance. Marianne Kaufmann und Astrid Natus-Can freuen darauf. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Noch werkeln in den Räumen Bendelstraße 28-32 die Handwerker, aber bereits in gut zwei Wochen soll dort gekocht, genäht und gebastelt werden. Dann will das Helene-Weber-Haus, Familien- und Erwachsenenbildungszentrum in katholischer Trägerschaft mit Sitz in Stolberg, seine Dependance im Aachener Domviertel eröffnen.

Zwar ist die Einrichtung bereits seit 2004 mit einem Kursangebot auch im Aachener Stadtgebiet präsent, aber ein festes Domizil hat lange gefehlt, erzählt Geschäftsführerin Astrid Natus-Can.

Räume allein waren dabei nicht das Problem, entscheidend war, dass die Räume über eine Küche verfügen mussten. Denn ein großer Zweig im Bildungsangebot des Hauses ist der Bereich Hauswirtschaft, zu dem auch die Ausbildung zur geprüften Hauswirtschafterin gehört. „Als wir hörten, dass diese Immobilie leer steht, haben wir sofort zugeschlagen“, so Natus-Can. „Und als katholische Einrichtung einen Standort im Schatten des Doms zu haben, ist auch nicht schlecht.“

Eine fünfstellige Summe hat das Helene-Weber-Haus in die Renovierung des ehemaligen Restaurants investiert. Insbesondere der Brandschutz musste auf den neuesten Stand gebracht werden. Im vorderen Bereich wurde außerdem ein Sportfußboden verlegt. „Die Räume sollen vielfältig nutzbar sein“, erklärt Marianne Kaufmann, die die Aachener Niederlassung leitet.

2000 Kurse an 280 Kursorten bietet das Helene-Weber-Haus im Jahr an. 30 fest angestellte Mitarbeiter und 450 Dozenten beschäftigt die Einrichtung, um dem Anspruch, ein breites Kursangebot für die Menschen am Ort, gerecht zu werden. „Wir sind aber auch offen für Anregungen und Ideen der Kursteilnehmer“, so Kaufmann. Mitte Februar sollen in der Niederlassung im Domviertel die ersten Kurse stattfinden. Mit dabei vor allem Kurse zur Ernährung und Bewegung. Firmen aus der Umgebung will das Haus beispielsweise mit der „Bewegten Mittagspause“ ansprechen. Dahinter verbirgt sich eine Bewegungseinheit, ein leichtes Mittagsgericht und eine kurze Meditation. Start des Kurses ist der 21. Februar. Auch Kochkurse für Studierende stehen auf dem Programm. „Wir möchten uns in der ersten Zeit vor allem im Viertel bemerkbar machen und aufnehmen, was die Menschen vor Ort brauchen,“ so Natus-Can. Im Frühjahr ist eine große Eröffnungsfeier geplant.

Mit der dauerhaften Dependance hoffen die beiden, auch die Lücke zu schließen, die die Schließung des Familienzentrums in der Kasinostraße hinterlassen hat. Das Zentrum in Trägerschaft des Bistums Aachen fiel vor sieben Jahren den Strukturanpassungen des Bistums zum Opfer.

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