Zum Jubiläum soll Wettergott mitspielen

Von: Gerd Simons
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Es ist angerichtet: Herbert Senden (rechts) präsentiert seit 20 Jahren das Open-Ait-Festival an der Frankenburg. Auch diesmal sind mit Holy Noses, Lagerfeuer und Freakwave tolle Bands Foto: Andreas Schmitter

Aachen. „Ich bin schon überrascht, wie schnell 20 Jahre vergangenen sind”, blickt der Aachener Rockmäzen Herbert Senden auf sein Festival zurück, das ein fester Bestandteil im hiesigen Jahreskalender ist.

Immer am letzten Samstag der Schulsommerferien lässt es Senden im Schatten der Frankenberger Burg mächtig krachen. „Vor mehr als 20 Jahren habe ich gemeinsam mit dem damaligen Aachener Kulturamt in der Barockfabrik während der Sommerferien die Veranstaltungsreihe ,Sommerrock in der Barockfabrik etabliert”, erinnert sich Senden.

Und dann sei die Idee geboren worden, zum Abschluss der jeweiligen Serie ein Festival zu veranstalten. „Wir wollten den Bands die Möglichkeit geben, sich unter professionellen Bedingungen zu präsentieren und den Musikfans kostenfrei Live-Musik zu bieten. Schon beim ersten Festival, bei dem die Bands Wurmpauer, Somebody Wrong Bluesband und Axe La Chapelle aufgetreten waren, kamen viele tausend Oecher mit Kind und Kegel in den Park und hatten eine gute Zeit.”

Im Laufe der abgelaufenen zwei Jahrzehnte haben rund 70 Bands ihre Songs durch die Lautsprecherboxen gejagt und aus dem Frankenberger Open-Air das „Volksfest der Rockmusik” gemacht. Für sein Jubiläumsfestival am kommenden Samstag plant Herbert Senden nichts Besonderes, denn er ist der Meinung, dass es in der heutigen wirtschaftlich schwierigen Zeit schon etwas besonderes ist, ein solches Festival zu stemmen. „Das Frankenberger Open-Air, das bei kostenlosem Eintritt jeweils drei bis vier Bands präsentiert, ist frei finanziert. Wir bekommen keinerlei Zuschüsse, und die anfallenden Kosten werden einzig und allein durch den Verkauf von Getränken und durch die Standmieten der Händler, die ihre Waren anbieten, gedeckt.”

„Umsonst und draußen” ist auch diesmal das Motto der kultigen Freiluftveranstaltung, bei der wieder große und kleine Helden der lokalen Musikszene auf der Bühne stehen werden und sich einem vielköpfigen Publikum präsentieren können. Als Anheizer fungiert „Freakwave”, die Band um den bekannten Drummer Kessy Kessler, der seit mehr als 20 Jahren in der Aachener Szene aktiv ist. „Made in Holz” ist bei der Formation „Lagerfeuer” Programm. Bewaffnet mit einer Akustikgitarre, einem Cajon und einem Kontrabass „rocken” sich Bernd Weiss, Heiko Wätjen und Yann Le Roux durch die Hits der letzten 30 Jahre. Dritte Band im Bunde ist „Holy Noses”, die das Feld der Rockmusik beackert.

Besonderen Wert legt der Sechser darauf, dass er nicht nur die bekannten Hits vergangener Tage spielt, sondern auch unbekannte Perlen bekannter Bands, die auf deren Alben schlummern, reanimiert. Es ist angerichtet, jetzt fehlt nur noch festivaltaugliches Wetter, und einem tollen Jubiläumsfestival steht am Samstag, 28. August, ab 14.30 Uhr nichts mehr im Wege.
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