Zum Auftakt zeigt das Atelierhaus „Neue Positionen“

Von: Jessica Jumpertz
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Freut sich auf die erste Ausstellung: Nadya Bascha, Geschäftsführerin des Atelierhauses mit neuem Sitz im Depot Talstraße. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Videoinstallationen, Säulen mit Installationen im Raum verteilt, an den Wänden Gemälde und Grafiken mit unterschiedlichen Motiven, Farben, Techniken. 28 Künstler stellen ihre Werke im Ausstellungsraum des Atelierhauses Aachen aus.

Dieser, so wie die Ateliers der Künstler, befindet sich an einem neuen Ort – dem Depot in der Talstraße. Am Sonntag, 5. März, zeigen 28 von 31 Künstlern aktuelle Werke in eben diesem Ausstellungsraum. Insgesamt 30 Künstler öffnen ihre Ateliers für Interessierte.

„Neue Positionen“ lautet das passende Motto der Auftakt-Ausstellung am neuen Standort. „Sonst hatten wir kein Motto, weil wir es jedem überlassen wollten, wie er sich thematisch hier vorstellt“, erklärte Nadya Bascha, Geschäftsführerin des Atelierhauses. An den ausgestellten Werken lässt sich die Vielfalt, die durch das offene Motto möglich ist, bereits erkennen.

Vorausgesetzt wurde nur, dass die Kunstwerke aktuelle sind, also entweder in diesem oder im vergangenen Jahr entstanden. So präsentiert Mirjana Stein-Arsic zum Beispiel zwei schwarz-weiße Grafiken mit verschiedenen Grauschattierungen, deren Vorlage sie in einem aufwendigen Verfahren in eine Metallplatte geätzt hat. Direkt daneben hängen zwei Gemälde von Dorothee Schmidt an der Wand, die bunte Tulpenfelder zeigen. Das obere zeigt geometrische Farbflächen, die gespachtelt wurden, während das untere in den vorderen Reihen auch rosa-weiße Tulpen aus der Nähe zeigt. „Es ging mir nicht darum, liebliche Landschaften darzustellen, sondern um die geometrischen Flächen der Tulpenfelder“, erzählte sie.

Eine Darstellung des Aachener Doms ist ebenso zu finden, wie fragmentarische Malerei – die Kunstwerke unterscheiden sich nicht nur in ihrer Ausführungsweise, sondern auch in Materialverwendung, Motiv und Farbauswahl oder auch dem Medium.

Nadya Bascha ist sehr angetan von der neuen Ausstellungsfläche, die hell ist und durch die Struktur des früheren Straßenbahndepots eine besondere Atmosphäre hat. „Es ist wunderbar, dass das so ein großer Raum ist“, sagte sie. Auf 160 Quadratmetern können sich Interessierte am Sonntag die Ausstellung ansehen. Die Künstler verteilen sich auf 22 Ateliers, von denen zwei Großraumateliers sind, und drei Werkstätten. Diese werden ebenfalls am Sonntag geöffnet. „Man hat die Möglichkeit, durch die Ateliers zu gehen, Werke und Künstler kennenzulernen“, sagte Bascha.

 

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