Aachen - Zum 210. Todestag: Ausstellung über Schiller in der Bibliothek

Zum 210. Todestag: Ausstellung über Schiller in der Bibliothek

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
10819254.jpg
Ganz neue Impressionen vom Schaffen und Leben Friedrich Schillers: Der Künstler Reinhold stellt in der Stadtbibliothek aus. Foto: Andreas Steindl

Aachen. 210 Jahre ist der Tod des Dichters, Lyrikers, Historikers und des Freiheitskämpfers Friedrich Schiller nun her. Zum Gedenken an sein Sterbejahr 1805 zeigt die Stadtbibliothek in Kooperation mit dem Verein der Benutzer, Freunde und Förderer eben dieser Institution die Ausstellung „Schiller – Zeitgenosse aller Zeiten.“

Der Künstler Reinhold hat eigens dafür 27 Bilder angefertigt, die sich mit dem Schaffen und Leben Schillers befassen. „Natürlich haben wir auch viele seiner Werke in unserem Bestand, und es freut uns sehr, dass wir passend zu seinem Todesjahr diese Ausstellung realisieren konnten“, erzählt Bibliotheksleiter Manfred Sawallich.

Für die Vorsitzende des Fördervereins, Ursel Schmidt-Cohnen, ist vor allem die Entstehung der Ausstellung interessant: „Alles begann mit dem Film ,Die geliebten Schwestern‘, in dem es um Schillers Liebe zu zwei Schwestern geht. Ich habe im Kino den Künstler Reinhold getroffen, und wir kamen sofort miteinander ins Gespräch. Hinzu kommt außerdem, dass Schiller auch heute noch aktuell ist, denn der Dichter lebte in einer bewegten Zeit. Als Fahnenflüchtig floh er damals nach Bauerbach. Eine Thematik, die auf eine andere Art und Weise heute ebenso aktuell ist.“

Reinhold verarbeitet Tageszeitungen und verknüpft Wörter mit Bildern. Durch Sand, Asche, Erde und Pigmente wird das Zeitungspapier so bearbeitet, dass er es für seine Bilder nutzen kann. „Don Carlos“, „Wilhelm Tell“ oder Szenen aus Schillers „die Räuber“ werden so ganz neu erlebbar. „Während ich mir den Film ‚Die geliebten Schwestern‘ ansah, habe ich mir Notizen gemacht und genau überlegt, welche Motive ich später darstellen will“, erzählt Reinhold.

Insgesamt 14 Mal hat er sich den Film angeschaut. Die Eintrittskarten sind ebenfalls Teil der Ausstellung. Neben der Sammlung lädt die Stadtbibliothek die Besucher zu einer Lesung über Schillers Mitarbeit an Goethes „Faust“ ein sowie zu einem Abend, der sich der Musik und der Rezitation Schillers Lyrik widmet.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert